Band: THE INFERNAL DECEIT
Album: The True Harmful Black
Genre: Black/Death Metal
Label: Gottesrache Records
Trackliste:
01. In the Wilderness of Pernicious Black
02. The Great Seducer, The Greatest Deceiver (Dethroned)
03. In Death I Am Eternal
04. The Divinity of Forsaken Idols
05. For All Things Must Die
06. The Primordial Maze and the Crawling Chaos
07. Schwarz
08. Until the Flesh is Gone
09. The Fathomless Dominion
10. …and the Tide Will Turn

Der Blick wandert zu einem Tor, welches aus fleischigen, sich langsam bewegenden Tentakeln besteht. Sie bilden den Rand, des kosmischen Fensters, welches du dir verdient hast. Allerdings liegt eine letzte Aufgabe vor dir, du musst das Labyrinth durchqueren, welches deinen geistigen Zustand ein letztes Mal, bis zur Grenze fordern wird. Willkommen in der kosmischen Welt des Blackened Death Metal Projekts, mit dem Namen THE INFERNAL DECEIT!
Wer jetzt schon leichte Vibes von H.P. Lovecraft oder Clive Barker verspürt, der spürt richtig. THE INFERNAL DECEIT bauen mit ihrem zweiten Werk The True Harmful Black eine Welt voller Horror und Pein aus einer anderen Welt auf. Euer Gang durch das Labyrinth wird gute 48 Minuten dauern (natürlich in weltlicher Zeit gemessen). Es wird allerdings kein ruhiger Gang werden, das kann ich euch versprechen! Es geht direkt mit dem treibenden Opener namens „In The Wilderness Of Pernicious Black“ los, welcher euch jagen und mit Tempo vorantreiben wird, um euch dann in einer ruhigeren Sicherheit zu wiegen. Apropos Sicherheit, in dieser könnt ihr euch bloß bei den beiden ruhigen Instrumentals „For All Things Must Die“ und „… And The Tide Will Turn“ wiegen. Als kleines Schmankerl gibt es sogar ein Titel in deutscher Sprache, welcher auf den Namen „Schwarz“ hört. Ansonsten erwartet euch eine feine Mischung aus Death Metal, die gekonnt mit Elementen aus dem Black Metal verwoben wird.

Fazit:
Das zweite Album des Nordrhein-Westfälischen Duo’s THE INFERNAL DECEIT weiß was es will und zeigt gleichzeitig auch was die beiden Herren können. Gekonnt paaren sie Death- und Black Metal mit einer Welt, die von Lovecraft und Barker hätte erschaffen werden können. Lasst euch gerne für die knappen 48 Minuten auf eine Reise voller Wahnsinn mitnehmen – wenn euer Leben nicht eh schon wahnsinnig genug ist!
Punkte:
Autor: Julian Gabelunke
