MORBID EXECUTION – Vulgar Devotion (2025)

   

Band: MORBID EXECUTION
Album: Vulgar Devotion
Genre: Black Metal
Label: Old Temple

Trackliste:
Disc 1
01. Twisted Maniacs
02. Wizards Of Silesia
03. Rusted And Demonized
04. Dreadful Romance
05. Hell’s Driven Anger
06. Remain Breathless
07. Vulgar Darkness
08. Demonic Possession
09. Cult In The Age Of Aquarius
10. On the Threshold Of The Unseen
11. Straight Way To Hell
12. Total Devotion
Disc 2
01. Antichrist’s Cum
02. Bloody Mtineer
03. Alcoholic Revelation
04. Path To Death
05. Dreadful Funeral
06. The Occult Temptation
07. Mental Desecration
08. Sodomy With The Devil
09. Bestial Lust (Necro Shizma cover)
10. Empire Of Horns (Outtake, previously unreleased)
11. Empire Of Horns
12. Sodomy With The Devil
13. Empire Of Horns (Rehearsal)
14. Sodomy With The Devil (Rehearsal)

Bei MORBID EXECUTION handelt es sich um ein Side-Project der polnischen Band THRONEUM. Die Compilation Vulgar Devotion kommt etwas überraschend. Sie ist der erste Release der Band seit ihrem bisher einzigen Album aus 2011 und soll wohl die bisherigen Releases zusammenfassen.

Auf der ersten CD befinden sich das oben genannte Album, sowie eine EP aus dem Jahr 2005. Wir haben es hier mit lupenreinem Blackmetal zu tun. Es wird gleich lustig drauflos geknüppelt und der Sound der Instrumente klingt, als käme er aus einem alten Kasettenrecorder. Wie aus den tiefsten Neunzigern. Man muss definitiv Bock auf sowas haben. Hervorstechend ist nur der Track No. 7 „Vulgar Darkness“, in dem das Tempo mal etwas gedrosselt wird und den Song dadurch um einiges brutaler wirken lässt. Ich führe das auf die schlechte Aufnahmequalität zurück. Ein langsames Stück klingt nicht so verwaschen. Der Sound wird auch auf der 2. CD nicht besser. Schlagzeug klingt nach Topf schlagen, Gitarren nach Motorsäge und Flugzeugmotor. Nostalgie pur! Je länger das ganze dauert, desto kVltiger (ja, mit großem V) find ich das Ganze. Und das könnte durchaus daran liegen, dass ab Track 18 die Soundqualität nochmal schlechter wird. Wir befinden uns mittlerweile im Jahr 2010, den Aufnahmen einer EP namens Cadaverous Cult. Musikalisches Highlight ist hier die Coverversion „Bestial Lust“.

Fazit:
Mir fällt die Bewertung hier echt schwer, weil es hat ja durchaus Charme. Klingt halt so wie früher. Und wer das mag, darf sich freuen. Man fühlt sich wieder wie ein Teenie. Hauptsache es ist laut, schnell und es schockiert. Und das klappt hier hervorragend. Empfehlenswert nur für absolute Genrefans, aber da sind wir hier ja eh so Einige. Man erwarte bitte keine musikalischen Meisterleistungen, nur Spaß beim Hören,  weil es so schön antiquiert klingt.

Punkte:

Autor: Lisa