BARATRO / SANGUE MALEFICO / BESTIA – Sentenza diabolica (2026)

Band: BARATRO / SANGUE MALEFICO / BESTIA
Album: Sentenza diabolica
Genre: Black Metal

Trackliste:
01. BARATRO – Cypress Vomitory
02. BARATRO – Baratro
03. SANGUE MALEFICO – Il Marchio Nero
04. SANGUE MALEFICO – Sentenza Diabolica
05. BESTIA – Il Lamento
06. BESTIA – Il Sepolcro

BARATRO aus Italien bewegen sich im Bereich roher, düsterer und atmosphärischer Klänge mit starkem Fokus auf Intensität und Wiederholung. Die Gitarren erzeugen durch verzerrte, repetitive Riffs eine drückende Wand aus Klang, die sich langsam aufbaut und wieder zerfällt. Das Schlagzeug arbeitet mit treibenden und hämmernden Blastbeats. Der Gesang ist ein tiefes, gequältes Growlen und Schreien.

SANGUE MALEFICO aus Italien zeichnen sich durch rohe, direkte und blasphemische Elemente aus. Die Gitarren liefern scharfe, sägende Riffs mit hoher Verzerrung, die eine kalte und aggressive Atmosphäre schaffen. Das Schlagzeug lässt keine Pausen zu. Der Gesang besteht aus hohen und kreischenden Shouts.

BESTIA aus Italien liefern pure und ungeschönte Intensität. Die Gitarren arbeiten mit simplen, aber effektiven Riffs, die eine depressive und bedrohliche Stimmung erzeugen. Das Schlagzeug ist hart und treibend. Der Gesang ist ein tiefes, verzweifeltes Kreischen.

„Cypress Vomitory“ startet mit harten, aggressiven Gitarren und schnellem Schlagzeug, das sofort in einen chaotischen, erstickenden Sog zieht. „Baratro“ hingegen ist etwas langsamer und schwerer, mit ausgedehnten, doomigen Passagen und einem fast hypnotischen Gitarrensolo im Mittelteil. „Il Marchio Nero“ beginnt mit rasendem Schlagzeug und schneidenden Gitarren, die eine unheilvolle Spannung aufbauen. „Sentenza Diabolica“ wird noch dunkler und ritualistischer, mit langsameren Momenten.
Il Lamento“ wirkt wie ein klagender, langsamerer Track mit schweren Gitarren und einem fast melancholischen Schlagzeug-Rhythmus. „Il Sepolcro“ steigert die Geschwindigkeit, bringt schnelle Passagen. Der Track endet mit einem intensiven Gitarrensolo.

Fazit:
Die Tracks von BARATRO überzeugen durch ihre direkte Wucht und die gelungene Balance aus Aggression und Atmosphäre. Besonders die Gitarrenarbeit bleibt im Kopf. Rohe Gewalt und kalte Bosheit liefert SANGUE MALEFICO. Der Wechsel zwischen schnellen und langsamen Parts überzeugt. BESTIA schließt das Split-Release ab. Die Dynamik zwischen harten und sanften Passagen bleibt, als gelungene Dissonanz, hängen.

Punkte:

Autor: Christian S.