APOSTEMA – Omega Apotheosis (2026)

   

Band: APOSTEMA
Album: Omega Apotheosis
Genre: Black Metal
Label: Dominance Of Darkness Records

Trackliste:
01. In The Wake Of The Eternal Void
02. Self Initiation
03. Deathmarch
04. Synodus Horrenda
05. Armageddon Death Cult
06. Mother Of Demons
07. Damned Souls Of Irkalla
08. Death Of Dumuzid

Das saarländische Black Metal-Quartett APOSTEMA veröffentlichte im Februar 2026 mit dem vorliegenden Werk namens Omega Apotheosis zugleich ihr Debut-Album. Dafür unterzeichnete man einen Deal beim ebenfalls in Deutschland beheimatetem Label Dominance Of Darkness Records. Der Silberling wurde mit 8 Tracks bestückt und bietet Unterhaltung für ca. 40,5 Minuten.

Der erste Track „In The Wake Of The Eternal Void“ ist eine Kombination aus Intro und ersten Song. Der Titel baut sich düster mit einer Mischung aus Kirchenglocken und bedrohlich klingenden Synths auf und geht dann nach ca. 1,5 Minuten direkt in den die musikalische Performance über. Die Deutschen setzen dabei auf oldschooligen Black Metal, der gesanglich durch tiefe Growls und giftige Screams begleitet wird. Es sticht vor allem die düstere Stimmung und die mitreißende Performance , welche den Zuhörer sehr gut in seinen Bann ziehen, hervor. Im zweiten Titel „Self Initiation“ agiert man ähnlich, jedoch mit mehr rustikalen Einlagen und fiesem Gekeife der Extraklasse. Es fehlen jedoch Passagen, die den Hörer abholen und dadurch entsteht kein bleibender Eindruck. „Deathmarch“ kann wieder durch groovige Elemente zwischen rasanten Parts für Stimmung sorgen. Ich denke hier liegt auch die größte Stärke von APOSTEMA, denn sie verstehen es perfekt, brachiale Urgewalt und mitreißende Elemente miteinander zu verbinden. Sobald man nur aufs Brecheisen setzt, verliert die Darbietung sofort ihren Charme und man hat das Gefühl ähnliche Tracks schon des Öfteren gehört zu haben. So auch im vierten Titel „Synodus Horrende“. Hier setzt man wieder auf die Brechstange und kann damit eher hartgesottene Genre-Anhänger für sich gewinnen. Auch das darauf folgende „Armageddon Death Cult“ vermag nicht so recht zu überzeugen. Erst in „Mother Of Demons“ und „Damned Souls Of Irkalla“ findet man wieder besser zurück in die Spur und vor allem der erstgenannte Titel kann wieder mit anfänglichen Stärken aufwarten. Der abschließende Track „Death Of Dumuzid“ kommt dann mit einer Laufzeit von knapp 8 Minuten ums Eck und ist somit der längste auf dem Album. Zuvor hatten die Nummer meist eine Laufzeit zwischen 4 und ca. 6 Minuten. Trotz der Länge weiß der Song durch seine Abwechslung zu überzeugen und man schafft es alle Stärken der Band hier einzubringen und rundet dieses Werk versöhnlich ab.

Fazit:
APOSTEMA liefern mit ihrem Debut-Album Omega Apotheosis ein solides Erstlingswerk ab. Die Stärken der Band liegen definitiv in Phasen in denen man rustikale Raserei mit groovigen Riffs kombiniert. Sobald man auf die Brechstange setzt, fehlt es an Eigenständigkeit und man kann sich nicht von der breiten Masse abheben. Ein Fundament für die Zukunft ist gelegt. Bleibt abzuwarten was darauf noch gebaut wird.

Punkte:

Autor: Thomas Mais-Schöll