Band: WOLFCROSS
Album: Wargods Of The Underworld
Genre: Black Metal
Trackliste:
01. SS-18 Satan
02. Occult Crowd Domination
03. Dance Of Destruction
04. Tormentor Of The Dead
05. Infernal Sovereign
06. Convert To The Devil
07. The Hell Where Yoth And Laughter Go
08. Witches Ride
09. Wargods Of The Underworld

Na was hat uns der Gehörnte denn hier vor die Tür gelegt? Dampfend und vor Blut nur so triefend erscheint langsam der Name, es handelt sich um den zweiten Langspieler der Schweden von WOLFCROSS, der auf den Titel Wargods Of The Underworld hört. Gegründet 2015 AD, hatten die vier Herren aus Stockholm bisher einen überschaubaren Output, mit einem Album, einer Demo und einer Compilation, die größtenteils aber aus ihrer Demo bestand.
Mit Wargods Of The Underworld ändert sich dies nun, und dies auf eine starke Art und Weise. Aber erst einmal von vorne. Das hier zu Grunde liegende Werk haut euch neun Songs um die Ohren und ist mit einer Spielzeit von etwas über 45 Minuten durchaus gut bemessen. Mit „Wargods Of The Underground“ und „Occult Crowd Domination“ fallen nur zwei Stücke aus der sonstigen 4-5 Minütigen Standardlänge der anderen Titel. Stilistisch bewegen wir uns größtenteils im hörbaren skandinavischen Schwarzmetall. Allerdings gesellen sich hierzu auch Elemente des Death Metal sowie, auch wenn nur vereinzelt, Breakdown Elemente. Gerade der Anfangstitel „SS-18 Satan“ bedient sich dieser Elemente recht stark und schafft so einen eindrucksvollen Einstieg. Da wippt nicht nur der Fuß mit! Allerdings beweisen WOLFCROSS auch, dass sie es verstehen, ruhigere Titel zu schreiben. Ein Paradebeispiel dafür ist der Titel „The Hell Where Youth And Laughter Go“. Sehr getragen kommt dieser daher und beschreibt somit auch, wie einem selbst die Jugend und Freude Stück für Stück entweichen kann, bis nur noch eine darbende Hülle übrig bleibt. In „Witches Ride“ mischt man unterschwellig auch gerne mal thrashige Versatzstücke mit ein.

Fazit:
Bei Wargods Of The Underworld handelt es sich um die zweite Ausgeburt von WOLFCROSS. Das Werk hinterlässt gerade durch die Paarung von verschiedensten Stilelementen einen guten Eindruck. Die ca. 45 Minuten wirken somit nicht ansatzweise langweilig und man kann immer wieder neue Versatzstücke entdecken. Die Produktion ist sauber und somit definitiv ein Anspieltipp für alle die ihren inneren Ziegenbock mal wieder füttern wollen.
Punkte:
Autor: Julian Gabelunke
