HKSPK – Heimkehr (2026)

Band: HKSPK
Album: Heimkehr
Genre: Death/Black Metal

Trackliste:
01. Prelude
02. Torture
03. White Secretions II
04. Sonnenjäger
05. Kill the Weak
06. Rot in Despair
07. Rain in the Face
08. Heimkehr

Heimkehr ist die 2026 frisch erschienene EP der deutschen Band HKSPK. Sie stellt bereits die sechste Veröffentlichung seit dem Debütalbum aus dem Jahr 2024 dar. Ob sich die Produktivität von HKSPK auch auf ihrer neuesten EP auszahlt, klären wir im folgenden Review.

Das Erste, was an Heimkehr besonders heraussticht, ist der Sound. Die EP versprüht einen leichten Demo-Charme und klingt dadurch angenehm dreckig und verwaschen. Die Instrumente gehen ineinander über, ohne zu einem völlig unidentifizierbaren Klanggemisch zu werden. Die Vocals stehen genretypisch kratzig im Hintergrund, kommen aber dennoch gut zur Geltung. An dieser Front haben HKSPK also schon einmal alles richtig gemacht.
Damit kommen wir zu den Songs. Als EP bietet Heimkehr trotz der stolzen Anzahl von acht Songs eine Spielzeit von gerade einmal 25 Minuten. Dass die Stücke entsprechend kurz ausfallen, muss wohl kaum erwähnt werden. Nichtsdestotrotz gelingt es HKSPK, die kurze Spielzeit voll auszunutzen.
Generell handelt es sich um eine Mischung aus Death- und Black Metal, wobei Heimkehr zum Ende hin immer ruhiger und melancholischer wird. Am ehesten lässt es sich als melodischer Midtempo-Black-Metal beschreiben, der vor allem zu Beginn immer wieder von Riffs durchbrochen wird, die durchaus aus der Feder von MORBID ANGEL stammen könnten.
Trotzdem bleibt das zentrale Thema – unabhängig davon, ob der jeweilige Ansatz eher dem Black- oder dem Death Metal zuzuordnen ist – eine angenehm düstere und melodische Atmosphäre. Auch der Wechsel zwischen deutschen und englischen Texten trägt zu diesem Gesamtbild bei.

HKSPK kann man lediglich vorwerfen, dass die Band nichts grundlegend Neues macht. Doch das, was sie macht, strotzt vor Liebe zum Detail und zeugt von einem sicheren Händchen für das gewählte Genre.

Fazit:
Heimkehr überzeugt mit einem dreckigen, atmosphärischen Sound und einer gelungenen Mischung aus Black- und Death Metal. HKSPK nutzen die kurze Spielzeit effektiv und zeigen viel Liebe zum Detail. Zwar bleibt die EP genretypisch und wenig innovativ, ist Genrefans aber uneingeschränkt zu empfehlen.

Punkte:

Autor: Georg G.