Band: GRAND DEVOURER / ZOMBIE RIOT
Album: Nighthaunter
Genre: Death Metal
Trackliste:
01. Grand Devourer – Dropsite Massacre
02. Grand Devourer – …Out There
03. Grand Devourer – Nighthaunter (Zombie Riot-Cover)
04. Grand Devourer – Wrath Incarnate
05. Zombie Riot – Remote Brain Surgery
06. Zombie Riot – Empathy Of a Torturer
07. Zombie Riot – Omnicide
08. Zombie Riot – Zombie Ritual (Death-Cover)

GRAND DEVOURER und ZOMBIE RIOT stammen aus Hannover. Eine weitere Gemeinsamkeit der Hannoveraner ist, dass man seit 2024 aktiv ist. ZOMBIE RIOT veröffentlichte bisher eine EP (2016) und zwei Longplayer (Reign Of Rotten Flesh & World Epitaph –>Review). GRAND DEVOURER hat bisher nur die EP Traversing The Void (–>Review) zu Buche stehen, konnte sich damit jedoch ein sehr positives Feedback bei Kritikern einholen. Bei dem vorliegenden Split-Release mit Titel Nighthaunter haben sich die beiden Bands zusammengetan und jeweils vier Tracks beigesteuert.
Die ersten vier Songs stammen aus der Feder von GRAND DEVOURER und den Anfang macht die Nummer „Dropsite Massacre“. Die Jungs aus Hannover machen dort weiter wo sie bei Traversing The Void aufgehört haben. So bekommt der Zuhörer druckvollen Death Metal vor den Latz geknallt, der sofort mitreißt und ein Mosh Pit-Inferno auslöst. Der Sound passt perfekt zu der Mucke und bringt die Boxen zum Beben. Die Hannoveraner verlegen sich nicht nur auf wilde Prügelei sondern streuen oftmals groovige Parts ein um so die Hörerschaft bei Laune zu halten. Ein perfekter Einstieg wäre somit gelungen, bleibt abzuwarten, ob der Rest ebenfalls zu überzeugen weiß. „…Out There“ startet in bester Cannibal Corpse-Manier, wobei man dem Song seinen eigenen Stempel aufdrücken kann. Das vorherige Feuerwerk bleibt etwas aus und erst ab der Mitte springt der sprichwörtliche Funke über und es kommt doch noch zu einer Explosion. An der dritten Stelle folgt dann der Titel-Track „Nighthaunter“, der ursprünglich von ZOMBIE RIOT stammt. Dieser Song hat es sich definitiv verdient der Namensträger dieses Split-Releases zu sein. Auch wenn man hier nicht mit Innovation glänzt, kann man wieder für mächtig Stimmung sorgen und das Schiff auf Kurs halten. Zum Abschluss folgt dann noch die bisher einzige Auskopplung „Wrath Incarnate“. Hier passt die Weisheit „Das Beste kommt zum Schluss“ wie die Faust aufs Auge. Mit diesem Track lässt man Kritiker verstummen und zeigt was man am Kasten hat. Davon will man unbedingt mehr hören!
Die Songs 5 bis 8 wurden dann von ZOMBIE RIOT beigesteuert. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern, setzen die Jungs auf oldschooligen Death/Thrash Metal. In punkto Groove kann man aber auch einiges bieten und der Zuhörer muss somit gute Kondition beweisen. Dieser Kontrast tut der Scheibe aber hörbar gut und sorgt für gute Abwechslung. Auch diese Kapelle aus Hannover kann durchwegs für gute Stimmung sorgen und legt mit dem ersten Track „Remote Brain“ gleich ordentlich vor. Mit „Empathy Of A Torturer“ bekommt man dann ein richtig fettes Brett vorgesetzt und hier kann der geübte Kopfschüttler die Mähne bestens entstauben. Im vorletzten Titel „Omnicide“ zeigen ZOMBIE RIOT dann ihr volles Potential und beweisen, dass sie auch die feine Klinge schwingen können. Dieser Song ist das absolute Prunkstück dieser Split. Zum Abschluss lässt man dann mit dem Cover des Death-Songs „Zombie Ritual“ aufhorchen. Die Huldigung der Kult-Band weiß auch zu überzeugen und rundet dieses Werk bestens ab.

Fazit:
Das Split-Release Nighthaunter ist absolute Pflichtlektüre für Genre-Fans. Die beiden aus Hannover stammenden Death Metal-Bands GRAND DEVOURER und ZOMBIE RIOT liefern ein todesmetallisches Feuerwerk und es bleibt kein Stein auf dem anderen.
Punkte:
Autor: Thomas Mais-Schöll
