FINAL PLAGUE – Downwards (2026)

Band: FINAL PLAGUE
Album: Downwards
Genre: Death Metal

Trackliste:
01. Zombie Farm
02. Sadistic Sanity
03. Imposed Extinction
04. The Unseen
05. Purified
06. Smothered Emptiness
07. Scorn
08. Sick Muse
09. Spinning Maze
10. Downwards

Die todesmetallischen Bremer-Stadtmusikanten FINAL PLAGUE kehren 2026 mit ihrem Debut-Album zurück. Nachdem sie mit ihrem ersten Release der EP Blood (–> REVIEW) durchwegs positives Feedback erhalten haben, wurde es recht still um die Bremer. Umso erfreulicher war es, als der Newsletter mit der Ankündigung zum vorliegenden Album ins Postfach flatterte. Der erste Longplayer trägt den Titel Downwards, wurde mit 10 Tracks bestückt und bietet Unterhaltung für ca. 34,5 Minuten.

Wie schon auf ihrer EP setzt man auch hier auf einen Mix aus brachialem Death Metal, den man von schwedischen Bands kennt, und verfeinert diese mit eingängigen und groovigen Elementen. Dadurch bekommt die Mucke eine gewissen Eigenständigkeit und kann sich gut von der breiten Masse abheben. Dies beweisen die Stadtmusikanten bereits im Opener „Zombie Farm“ und starten fulminant in ihr Langrillen-Debut. Der Sound der Gitarren ist klar und druckvoll zugleich. Einzig die Drums klingen etwas steril und dadurch fehlt es der Performance ein wenig an Charme, die man sonst bei diesem Genre schätzt. Die Vocals von Frontmann Chris V. sind facettenreich und gliedern sich perfekt in die Darbietung ein. Mit stampfendem Takt und mitreißendem Riff startet man im zweiten Titel „Sadistic Sanity“. Das sorgt gleich zu Beginn für gute Abwechslung und hält die Hörerschaft bei Laune. Im dritten Song „Imposed Extinction“ beweisen die Deutschen, dass sie sich auch in höheren Geschwindigkeits-Gefilden wohlfühlen und legen eine flotte Sohle aufs Parkett. Dies fördert die Abwechslung und zeigt, dass es die Jungs auf jeden Fall wissen wollen, ob sie sich mit Genre-Größen messen können. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich dies mit einem Ja! beantworten. Richtig düster und in bester Schwedentod-Manier kommt dann der vierte Track „The Unseen“ um die Ecke. Für mich auf Grund der vielen Wechsel ein absolutes Highlight im bisherigen Albumverlauf. In der zweiten Album-Hälfte schleicht sich dann etwas ein Schlendrian ein und das Niveau kann im Verglich zur ersten Hälfte nicht gehalten werden. Die Nummern sind zwar nicht schlecht, wirken aber teils ein wenig wie Lückenfüller. Erst mit „Sick Muse“ findet man wieder besser in die Spur zurück und zelebriert wieder gewohnt erfrischend. In den letzten beiden Songs „Spinning Maze“ und dem Titel-Track „Downwards“ gibt man dann nochmals Vollgas und bringt das Debut-Album zum einem mehr als würdigen Ende. Alles in allem liefern FINAL PLAGUE ein ansprechendes Werk ab, dass Fans des schwedischen Death Metal am meisten ansprechen wird.

Fazit:
FINAL PLAGUE liefern auf ihrem Debut-Album Downwards einen Mix aus schwedischem Death Metal gespickt mit groovigen und auch eingängigen Passagen. Trotz einer mittigen Durststrecke kann man weitestgehend überzeugen und daher können Genre-Fans hier definitiv ein Ohr riskieren!

Punkte:

Autor: Thomas Mais-Schöll