Band: DIOS
Album: ReExordium
Genre: Death Metal
Trackliste:
01. Aliens
02. Triturador Pagano
03. Divide
04. Castillos
05. Plan Maestro

Das katalanische Death Metal-Quartett DIOS ist seit 2020 aktiv und ist in der Metropole Barcelona beheimatet. ReExordium ist bereits die dritte EP der Spanier, die sie in den letzten 3 Jahren veröffentlicht haben. Der Silberling wurde mit 5 Tracks bestückt und bietet todesmetallische Unterhaltung für knapp 23 Minuten.
Der erste Track „Aliens“ startet harmonisch mit leicht orientalischem Touch und baut sich kontinuierlich auf. Nach knapp 1 Minute nimmt die Nummer dann im groovigen Mid-Tempo Fahrt auf. Die Katalanen zeigen gleich, dass sie sehr viel Groove in ihrer Performance unterbringen und dies mit oldschooligen aber auch modernen Anleihen verfeinern. Gesanglich bekommt man auch gute Abwechslung serviert da man sowohl tiefe Growls als auch giftige Screams zu hören bekommt. Der Sound gibt keinen Anlass zur Kritik da dieser klar und druckvoll wiedergeben wird. Dadurch sind alle Details sehr gut wahrnehmbar. Im zweiten Song „Triturador Pagano“ fließen anfänglich sogar leicht doomige Elemente ein und zeigen wie vielschichtig die Jungs unterwegs sind. Natürlich vergisst man auch hier nicht auf mitreißende Riffs und hält den Zuhörer bei Laune. Für mich persönlich eine Steigerung zum Opener und auch im Vergleich zur letzten EP. Mit stampfendem Takt und treibenden Riffs geht es auch im dritten Titel „Divide“ weiter. In „Castillos“ steigert man sich punkto Tempo wieder und die Gitarrenarbeit wird wieder technisch affiner und der groovigen Performance wird eine zwischenzeitliche Pause gegeben. Dies tut dem EP-Verlauf gut und bringt wieder notwendigen Schwung. Mit dem schließenden „Plan Maestro“ liefern DIOS nochmal ein fettes Brett ab und entlocken dem Zuhörer nochmals ein kräftiges Kopfnicken. Die Katalanen machen auf ihrer neuestes EP vieles richtig und jetzt ist es an der Zeit zu beweisen, dass die Darbietung auch für einen Longplayer ausreicht.

Fazit:
DIOS steigern sich im Vergleich zu ihrer vorherigen EP in fast allen Belangen und liefern eine mitreißendes Werk ab. Ob die nötige Abwechslung auch für einen Longplayer ausreicht, müssen die Katalanen jedoch nach wie vor unter Beweis stellen. Genre-Fans sollten hier definitiv ein Ohr riskieren!
Punkte:
Autor: Thomas Mais-Schöll
