DAWN OF EXISTENCE – Ancient Arts (2024)

Band: DAWN OF EXISTENCE
Album: Ancient Arts
Genre: Melodic Death Metal
Label: Black Lion Records

Trackliste:
01. Marble Garden
02. Toe Up
03. Satan Spacelord
04. Mystic Serpent
05. Škoda ’14
06. The Hierophant
07. Tides
08. Meet Me at the Stake

Anchient Arts ist das Debut-Album von DAWN OF EXISTENCE, einer Melodic-Death-Metal Band mit sehr schwarzmetallischen Tendenzen, aus Texas USA. In gut 38min Spielzeit bekommt man eine sehr abwechslungsreiche Palette von 8 Songs präsentiert.

Abwechslungsreich ist hier auf jeden Fall ein sehr gutes, treffendes Stichwort. Denn hat man im ersten Song „Marbel Garden“ noch wirklich den Eindruck hier ein schwungvolles stimmiges Melo-Death Album zu bekommen, mit ein bisschen Synth und schön groovig, kippt man mit „Toe Up“ doch schon leicht in Richtung Black-Metal wenn auch sehr zaghaft. Diese Stimmung setzt sich vor allem gesanglich, aber auch im bedrohlichen drückenden Gesamteindruck in „Satan Spacelord“ intensiver fort. Man wechselt zwischen eindeutigen gezogenen, keifenden Black-Metal Sequenzen und groovig angehauchten Death-Metal Parts. „Mystic Serpent“ kehrt wieder mehr zurück zum Melodic-Death mit mehr Synthesizer und Electronic Voice. Auch danach geht es wie ein Pendel, oder ein Zwiegespräch weiter immer hin und her zwischen beiden Genres mal mehr die eine Richtung, mal mehr die andere. „Meet Me at the Stake“ als abschließende Nummer vereint nochmals schön die beiden, doch sehr unterschiedlichen Seelen dieser Gruppe, auf der einen Seite der vom Synthesizer und schönen eingängigen Gitarrenriffs getragene Melo-Death auf der anderen Seite der gekeifte, Bogen spannende Black-Metal immer wieder unterstützt von der hämmernden Double-Base. Insgesamt ist dieses Album eine etwas unerwartete, aber sehr ansprechende Sybiose.

Fazit:
Man erhält irgendwie den Eindruck, dass sich DAWN OF EXISTENCE hier nicht sicher, oder nicht einig waren, welches Genre man mit Anchient Arts eigentlich vertreten möchte. Tatsächlich macht aber genau das, dieses Vermischen und immer wieder neu zusammen Würfeln von Black und Death Parts diese Scheibe wirklich interessant und hörenswert und auch für Fans von nur einem der beiden Genres empfehlenswert, wenn man gerne ein bisschen seinen Horizont erweitern möchte.

Punkte:

Autor: Evelyn