AZGAAL – Divine Hitman (2026)

Band: AZGAAL
Album: Divine Hitman
Genre: Black Metal
Label: Fetzner Death Records

Trackliste:
01. Versipellis
02. Dans les flammes du purgatoire
03. The Reaper Comes to You
04. La marche du pénitent
05. To the Ice Palace
06. Breaker of the Tides
07. In the Bowels of the Sunken City
08. The Bewitched Souls
09. Finis Temporis
10. The Occultist Error

AZGAAL ist ein One-Man-Projekt aus Frankreich, gegründet im Jahr 2000 im Großraum Paris. Nach mehreren Veröffentlichungen über die Jahre hinweg, darunter zahlreiche Alben als unabhängiges Schaffen, erscheint mit „Divine Hitman“ das neunte Studioalbum. Stilistisch ordnet sich das Werk im Black Metal ein, geprägt von roher Intensität und melancholischer Tiefe.

Die Gitarren liefern treibende Riffs und atmosphärische Melodien. Der Wechsel zwischen hypnotischen und hymnischen Teilen erzeugt eine dichte und düstere Klanglandschaft. Das Schlagzeug arbeitet mit schnellen Blastbeats und präzisen Basseinsatz. So wird das Tempo des Rhythmus unnachgiebig vorangetrieben. Dynamische Breaks unterstützen zumindest diesen Effekt. Der Gesang besteht aus kehligen, gequälten Screams, die roh und emotional wirken und die Texte mit hoher Intensität transportieren.„Versipellis“ eröffnet mit brutalen Blastbeats und schneidenden Gitarrenriffs, die sofort eine Welle aus Dunkelheit entfesseln. Harte, treibende Passagen dominieren und bauen eine intensive, unerbittliche Atmosphäre auf. „Dans les flammes du purgatoire“ setzt mit mittlerem Tempo ein. Dieses entfaltete sich zu epischen Melodien, inklusive kraftvoller Drum-Attacken. Hervorzuheben ist das markante Gitarrensolo, welches dem Gemetzel melancholische Tiefe verleiht. „ The Reaper Comes to You“ liefert schnelle, aggressive Strukturen und gequälte Screams, die von der Gitarre getragen werden. Kurze Breaks mit atmosphärischen Passagen lockern die Brutalität auf und verstärken die emotionale Wucht. „La marche du pénitent“ dominiert mit drückenden Riffs die eine bedrohliche Stimmung erzeugen. Der Gesang steigert sich zu verzweifelten Höhen und unterstreicht die Themen von Isolation und innerem Kampf. „To the Ice Palace“ explodiert mit schnellen repetiven Riffs und hämmernden Drums. Das Gitarrensolo bleibt, und lässt die Melodie des Tracks nachhallen.„ Breaker of the Tides“ bringt harte, direkte Rhythmen mit treibenden Beats und rohen Vocals, die keine Atempause gönnen. Dynamische Wechsel zu sanfteren, atmosphärischen Momenten sorgen für Kontrast und Spannung. „In the Bowels of the Sunken City“ bekommt erneut die Gitarre Raum zum Glänzen. Harte Breaks und schreiende Vocals verstärken die emotionale Tiefe des Stücks. „The Bewitched Souls“ setzt auf rasende Riffs und präzise Blastbeats. Der Gesang wirkt gequält und intensiv, passend zum Thema des Albums. „Finis Temporis“ baut Spannung auf, die in explosive Passagen mündet. Ebendiese Spannung wird durch ein starkes Schlagzeug aufrecht erhalten. „The Occultist Error“ beendet das Album mit durdachter Gitarre und hämmernden Drums, die in ein episches Outro übergehen. Rohe Intensität und hymnische Melodien sorgen für einen kraftvollen Abschluss der bleibt. 

Fazit:
Rohe Intensität und melancholische Tiefe! Das Album überzeugt durch seine konsequente Umsetzung und die authentische Energie eines langjährigen Projekts. Es bietet sowohl Härte als auch emotionale Momente. Insgesamt ein starkes Werk. 

Punkte:

Autor: Christian S.