Band: ARGOROK
Album: Omen
Genre: Melodic Death/Groove Metal
Trackliste:
01. Ambrosia
02. Enklave
03. Stadt der Tränen
04. Götterdämmerung

Die Dresdner Melodic Death/Groove Metal-Formation ARGOROK (–> Bandinfos), die seit 2020 aktiv ist, kehren nach ihrem zweiten Longplayer Obscurum aus dem Jahr 2024 zurück. Mit der vorliegenden EP Omen präsentiert man vier neue Stücke und man durfte gespannt sein ob eine Weiterentwicklung hörbar ist. Die Gruppe hat sich über die Jahre ständig weiterentwickelt und so war schon ein deutlicher Unterschied im Vergleich zum Debut-Album Usurpator hörbar. Der Silberling mit den vier neuen Werken bietet Unterhaltung für ca. 12 Minuten ist hoffentlich nur ein Appetitanreger auf einen bald erscheinenden Longplayer.
Der erste Track ist gleich ein grooviges Brett namens „Ambrosia“. Hier ist bereits erkennbar, dass die Band den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gegangen sind. Man ist noch eingängiger als beim vorherigen Release und erinnert dabei mit den eingespielten Synths immer wieder an die Kult-Band Oomph!. In Zeiten wie diesen, in denen auch härtere Metal-Bands den Weg in die Charts finden, hätten sie durchaus das Potential einen Platz in einer Hitparade zu finden. Der zweite Track „Enklave“ bestätigt den vorherigen Eindruck noch mehr. Auch hier kombiniert man groovige Riffs mit eingängigen Melodien und Gesangs-Passagen, die zum Mitsingen anregen. Die Kombination aus klar gesungenen Parts und tiefen Growls sorgt hier zusätzlich für Abwechslung und erstgenannte sorgen für einen guten Wiedererkennungswert. Die dritte Nummer „Stadt der Tränen“ steht seinen Vorgängern um nichts nach und auch hier wird man sehr gut abgeholt. Hatte man zwischenzeitlich das Gefühl von leicht orientalischem Flair, wird dies in diesem Song endgültig bestätigt. Es schwingen immer wieder fernöstlich klingende Synths mit und sorgen für ein ganz besonders episches Flair. Abgerundet wird die EP mit dem Track „Götterdämmerung“. ARGOROK klingen in dieser Nummer düsterer als zuvor und man setzt auf ein thrashige Anleihen. Diese sorgen für gute Abwechslung und bringen frischen Wind in die musikalische Landschaft. Man zeigt damit auch wie facettenreich man ist und das man auch durchaus für Überraschungen gut ist. Mit den vier gebotenen Titeln liefert man einen gelungenen Appetitanreger, muss aber bald für ausgiebigen Nachschub sorgen, um die Hörerschaft zu sättigen.

Fazit:
ARGOROK liefern mit ihrer EP Omen ein überaus gelungenes Release ab. Man kann den Zuhörer über die gesamte Laufzeit bei Laune halten und mitreißen. Die Songs haben immer wieder Potential auch ihren Weg in die Charts zu schaffen. Gratulation an die Band, die hoffentlich ihrem Weg treu bleibt und bald einen ausgiebigen Nachschlag in Form eines Longplayers nachlegt.
Punkte:
Autor: Thomas Mais-Schöll
