SUREMAD – Memento Mori (2026)

Band: SUREMAD
Album: Memento Mori
Genre: Black/Death Metal

Trackliste:
01. Veritas Odium Parit
02. Nomen Est Omen
03. Abgrundtief
04. Isolation
05. Vom Niedergang
06. Gespenster
07. Weltenende
08. Non Omnis Moriar (Amor Manet)

SUREMAD stammen aus Deutschland und wurden 2015 gegründet. Nach einer Dekade im Underground erscheint mit Memento Mori nun ihr zweites Full-Length-Album, das thematisch die Vergänglichkeit des Lebens und die Gleichheit im Tod behandelt. Stilistisch bewegt sich die Band im Bereich des Blackened Death Metal mit dichten, atmosphärischen Strukturen.

Die Gitarren liefern durchdringende Riffs und treibende Tremolo-Passagen, die immer wieder von melodischen Linien durchzogen werden und eine düstere, intensive Atmosphäre erzeugen. Das Schlagzeug arbeitet mit irren Drum-Passagen, die den Songs eine brutale, unaufhaltsame Wucht verleihen. Der Gesang besteht aus tiefen, gutturalen Growls und schrillen Screams, die rohe Verzweiflung und Wut transportieren und die Texte mit aggressiver Präsenz unterstreichen.

Das Album eröffnet mit dem kurzen, direkten „Veritas Odium Parit“. Harte Riffs und treibendes Schlagzeug führen in das Album ein. „Nomen Est Omen“ baut mit epischeren Strukturen und melodischen Gitarrenläufen Spannung auf, während „Abgrundtief“ in tiefe, drückende Passagen abtaucht. „Isolation“ zeichnet sich durch klaustrophobische, repetitive Riffs und eine zunehmend beklemmende Stimmung aus, „Vom Niedergang“ bringt zusätzliche Vocals für mehr Tiefe und wechselt zwischen harten Ausbrüchen und melancholischeren Momenten. „Gespenster“ wirkt gespenstisch und atmosphärisch mit filigranerem Gitarrenspiel, „Weltenende“ steigert sich zu monumentalen, apokalyptischen Höhepunkten mit kraftvollen Drums und Soloeinlagen. Das abschließende, fast zehnminütige „Non Omnis Moriar (Amor Manet)“ entfaltet sich episch, mit dynamischen Wechseln zwischen brutalen und ruhiger wirkenden Parts.

Fazit:
Düster und unerbittlich, dabei hochgradig atmosphärisch und technisch versiert. Das Album überzeugt durch seine konsequente Umsetzung der Thematik und die dichte Produktion, die jedes Element zur Geltung bringt. Es schafft eine intensive, beklemmende Reise durch Dunkelheit und Verzweiflung, die nicht loslässt. Insgesamt ein starkes Werk, das die Band auf ein neues Level hebt.

Punkte:

Autor: Christian S.