CRÎSSÄEGRÎM – Heir Of The Eternal Kingdom (2026)

   

Band: CRÎSSÄEGRÎM
Album: Heir Of The Eternal Kingdom
Genre: Atmospheric/Raw Black Metal
Label: Underworld Echoes Records

Trackliste:
01. Beneath The Throne Of Frozen Dawn
02. From The Astral Womb Of Shadowed Lands
03. Thy Immortal Kingdom
04. Across The Drifting Mist
05. Heir Of The Shattered Chalice
06. The Abyssal Gates


Ecuador, ein Land, das bekannt für Schnittblumen, Kakao und auch Kaffee ist, aber auch antike und mysteriöse Bauten wie die Pyramiden von Cochasqui zu bieten hat, oder (vom Erdkern aus gesehen) den höchsten Punkt des Planeten mit dem Mount Chimborazo hat, kann sich auch einer dunklen Seite erfreuen. Denn genau dort ist es eine Präsenz, die sich als Tausendsassa beweist (18 Bandprojekte mit 27 Jahren), der Name dieses Künstlers ist V’orhyathre. Mit dem Atmospheric Black Metal / Ambient Projekt CRîSSÄEGRîM haut er uns nun das zweite Album um die Ohren, welches auf den Namen Heir Of The Eternal Kingdom getauft wurde.

Herausgekommen ist ein Album, das sich recht nah an der zweite Welle des Black Metals hält und mit einer Spielzeit von knapp 47 Minuten, verteilt auf sechs Lieder probiert eine dichte Atmosphäre zu erschaffen. Titel wie „From the Astral Womb of Shadowed Lands“ können sogar mit leichten Punk-Anleihen punkten, was dem Gesamtwerk durchaus positiv angerechnet werden kann, da so ein wenig Abwechslung in die Songstrukturen kommt. Recht klassisch ausgerichtet am Atmospheric Black Metal präsentiert sich der Opener „Beneath the Throne of Frozen Dawn“, der euch von Anfang an eine Grundstimmung an die Hand gibt. Vielleicht könnt ihr euch mental auf die Spitze einer der Pyramiden von Cochasqui versetzten, um euch das kosmisch-mysteriöse Spiel des Lebens vorzustellen. Der Rest der Titel wirkt recht gleich und wird immer wieder durch die Ambient / Synth Versatzstücke untermalt.

Fazit:
Der Solomusiker V’orhyathre lebt sich immer wieder in diversen Projekten aus. Mit Heir Of The Eternal Kingdom hat das Projekt CRîSSÄEGRîM immerhin schon sein zweites Album bekommen, was man ja schon fast verwunderlich finden kann. Wer sich an atmosphärischem und eher roh gespielten Black Metal erfreuen kann, macht hier nichts falsch. Die Kombination mit Ambient und Synth Elementen tut dem Werk definitiv gut.

Punkte:

Autor: Julian Gabelunke