GRAVE INTENTIONS – Call Of The Void (2025)

Band: GRAVE INTENTIONS
Album: Call Of The Void
Genre: Melodic Death/Thrash Metal

Trackliste:
01. Parasite
02. Call Of The Void
03. Echoes Of Calamity
04. The Rat King
05. The Way Of No Flesh
06. Succession
07. Tides
08. Tendrils Of Agony
09. Interlude
10. Heresy

Aus Datteln (NRW, Deutschland) liefern uns GRAVE INTENTONS ihr neues Album Call Of The Void. Gegründet bereits 2015 gab es einige bandinterne Umstrukturierungen und Wechsel, bevor sie 2021 mit neuer Sängerin ihre aktuelle Besetzung erreichten, die – das hört man bereits an den ersten Tönen des Albums – wirklich ausgezeichnet harmoniert.

Der Opener „Parasite“ überzeugt gleich beim ersten Kontakt mit einer sehr einprägsamen Gitarrenmelodie und entwickelt sich schon nach wenigen Wiederholungen echt zum Ohrwurm. Als namensgebender zweiter Track kommt „Call Of The Void“ viel düsterer und schwerer rüber, weckt aber genau durch diesen Kontrast und seine Intensität und eingängigen Rhythmen, Lust weiter in dieses Kunstwerk einzutauchen.
Auch in den folgenden Nummern, auf die alle einzugehen mir leider der Platz fehlt, gibt es eine schöne Balance zwischen Düsternis, trashigem Speed und Riffs, und großartigen sehr emotionalen Gesangsparts. Jede Nummer bringt ihren eigenen Charakter, ihre eigene Melodie mit, es gibt schönerweise keine „Lückenfüller“, egal ob als Soundtrack für den nächsten Pit wie z.B.: „The Rat King“ oder tragend und tiefgründig wie „Tides“ – von allem ist etwas dabei.
Zwei Nummern, die ich trotzdem noch besonders hervorheben möchte, weil sie mir einfach am besten gefallen haben, sind einerseits „Succession“, die Nummer macht mit ihrem fast doomigen Intro und ihrer nachfolgenden Energie und ihrem Speed gleich riesige Lust auf den nächsten Moshpit!
Und last but not least „Heresy” am besten mit „Interlude“ davor, so wies gehört, einfach weil das Gesamtpaket rhythmisch und gesanglich für mich echt das Zeug zur Hymne hat und weil ich ganz persönlich ein großer Fan von längeren Nummern bin. Mit über 7 min bietet sich hier die Möglichkeit wirklich in der Musik zu „verschwinden“.

Fazit:
Call Of The Void ist ein gutes Album. Jeder Track ist für sich betrachtet schon wirklich gut, wenn man sich die Zeit nimmt das ganze Werk durchzuhören, hebt das definitiv nochmal das Hörerlebnis auf ein neues Level. Man hört den Einfluss vieler Künstler und Richtungen. Sei es METALLICA oder auch SLIPKNOT, aber auch Doom oder Grove Parts. Man hört immer wieder eindeutig womit diese 5 aufgewachsen sind.

Punkte:

Autor: Evelyn