SEEDS OF TORMENT – Those Who Feed The Maw (2025)

 

Band: SEEDS OF TORMENT
Album: Those Who Feed The Maw
Genre: Black/Death Metal
Label: Black Blood Records

Trackliste:
01. Incantation of the Damned
02. Cause of Anguish
03. The Conjuring
04. Winged Divinity
05. Insane Veiled Slavery
06. Embrace the Curse
07. Deliverance
08. The Invocation Rite

SEEDS OF TORMENT kommen aus Deutschland und wurden 2023 gegründet. „Those Who Feed The Maw“ ist das Debüt und erschien 2025. Die Band spielt Death Metal. Der Stil ist dunkel, ritualistisch, thematisch bei Beschwörung, Fluch, und Knechtschaft.

Die Gitarren arbeiten mit Tremolo-Läufen die zwischen hartem Midtempo und schnelleren Schüben wechseln. Soli bleiben knapp. Sie sind durchdacht angesetzt, wodurch sie nicht aufhalten. Das Schlagzeug setzt Blastbeats, Doublebass und gerades Midtempo ein. Der Gesang kommt als tiefer Growl und höheres, raues Kreischen. Er ist das dominierende Element. 

„Incantation of the Damned“ öffnet direkt. Ein dumpfer Auftakt, gefolgt von Tremolo und Doublebass. Der Growl greift ab dem ersten Moment an. „Cause of Anguish“ wird kürzer und fester. Später einsetzende Blastbeats bauen Stimmung auf, und vermeiden ein zu sanftes Ausklingen des Tracks. „The Conjuring“ bleibt der Linie treu. Atempausen werden reduziert. „Winged Divinity“ gewährt diese. So lässt sich der vierte Track beim Öffnen Zeit. Ein kurzes Solo bereitet auf den folgenden Druckanstieg vor. 

 „Insane Veiled Slavery“ baut sich langsam, fast melodisch auf. Der Gesang zerreißt schnell diesen Anschein. Harte Stops lassen das ganze abgehackt erscheinen. Jedoch ohne der Stimmung abträglich zu sein. „Embrace the Curse“ verdichtet sich, Blastbeats und gedämpfte Riffs wechseln mit schwereren Takten, der Growl dehnt sich in den Pausen. „Deliverance“ bleibt auf Midtempo. Der letzte Track „The Invocation Rite“ schließt länger und ritualistischer. Der offene und langsame Start ist ein klarer Stilbruch. Er macht Lust auf das inferiore Ende. Sich wiederholende Riffs und später einsetzende harte Blastbeats bauen noch Stimmung auf.

Fazit:
Beschwörend und unerbittlich. Die acht Stücke bleiben knapp und treffen direkt. Schlagzeug und Gesang arbeiten dicht. Die Soli sitzen und halten sich kurz. Der Wechsel aus Midtempo und Blast hält die Spannung im Album aufrecht. 

Punkte:

Autor: Christian S.