ROTTEN SOIL – I Worship Death (2026)

Band: ROTTEN SOIL
Album: I Worship Death
Genre: Death Metal

Trackliste:
01. Eulogy
02. The Reapers Crown
03. Graveyard Rat
04. Purgatory
05. Pain
06. I Worship Death
07. Die For Me
08. The Soul Collector
09. Burial Ground
10. Mortis Aeternum
11. Casket Garden

ROTTEN SOIL ist ein Death Metal-Quartett aus Deutschland. Gegründet wurde die Band 2020 in der Stadt Trier. Erstmals auf sich aufmerksam machen konnten die Jungs mit ihrem Debut-Album From Beyond The Grave aus dem Jahr 2022. Nun folgte im Februar 2026 der vorliegende zweite Longplayer, der den Titel I Worship Death trägt und mit 11 Tracks bestückt wurde.

Nach dem Intro „Eulogy“ legen ROTTEN SOIL mit dem ersten Track „The Reapers Crown“ ordentlich los. Mit groovigen Riffs und einer gehörigen Portion Death `n´ Roll kann man den Zuhörer sofort mitreißen. Aber damit ist es nicht getan, denn die Deutschen vereinen in ihrer Musik noch wesentlich mehr Elemente. So fließen auch ganz dezente Black Metal-Einflüsse ein und melodische Parts kommen nicht zu kurz. Auch gesanglich setzt man auf mehre Facetten. So bekommt man zu obligatorischen Growls auch fieses Gekeife zu hören. Mit stampfendem Takt startet dann der nächste Titel „Graveyard Rat“ bevor man wieder zu bereits gehörten Stärken umschwenkt. Auch diese Nummer kann die Hörerschaft bei Laune halten und so manchem ein Kopfnicken entlocken. An der vierten Stelle folgt dann „Purgatory“, das bereits vorab als Single ausgekoppelt wurde. Diesmal setzt man vermehrt auf eine thrashige Keule mit brachialer Death-Dosis. Diese Richtungsänderung tut dem Album-Verlauf gut und sorgt für frischen Wind. Ein richtiges Brett servieren ROTTEN SOIL dann mit „Pain“. Hier ist der Groove wieder im Vordergrund und es bleibt keine Mähne still. Headbangen steht an der Tagesordnung! An der sechsten Stelle bekommt man dann den Titel-Track „I Worship Death“ zu hören. Dieser kann durch düstere Atmosphäre punkten, bleibt jedoch nicht so gut im Gehörgang hängen wie seine Vorgänger. An einen Titel-Song hätte ich persönlich mehr Ansprüche gestellt. Das nachfolgende Stück „Die For Me“ behält das düstere Flair bei und kann im Gegensatz zum Namensgeber wieder besser fesseln und mitreißen. Um das Blut wieder Wallung zu bringen, wird die Geschwindigkeit in „The Soul Collector“ deutlich hochgeschraubt. Diese Zutat erfüllt ihren Zweck ausgezeichnet und hebt die Laune. Deswegen behält man diese Gangart auch im folgenden „Burial Ground“ gleich bei und gönnt der Hörerschaft keine Verschnaufpause. So kann man auch hier die gute Stimmung am Leben erhalten. An vorletzter Stelle folgt dann mit „Mortis Aeternum“ ein instrumentales Interlude und hier schwingen der Gitarrist eine feine Klinge. Diese Performance hätte ruhig etwas länger ausfallen dürfen. Zum Abschluss appelliert man mit „Casket Garden“ nochmal an die Kondition der kopfschüttelnden Zuhörer. Dieses Groove-Monster schließt das Album mehr als würdig ab!

Fazit:
ROTTEN SOIL liefert mit I Worship Death ein mitreißendes Death Metal-Album ab. Die Jungs aus Trier schaffen es den Zuhörer von der ersten Sekunde an mit groovigen Riffs abzuholen und können diesen über die gesamte Laufzeit bei Laune halten. Wer Mucke zum Headbangen sucht, wird hier definitiv fündig!

Punkte:

Autor: Thomas Mais-Schöll