Band: NECROMANCER
Album: Unholy Trinity
Genre: Black/Thrash Metal
Label: Undercover Records / EvilSpell Records
Trackliste:
01. Worship The Ancient One – Burn At The Stake
02. Untold Fears
03. Torture, Torment…Kill-Unchain The Evil
04. Killing Bear
05. Lunatic Attitude – Circle Of Death
06. Parasitic Descend
07. Musikalische Perversion- Unholy Trinity
08. Pain – Torment – Despair
09. Kugelhagel

Unholy Trinity ist das Anfang 2026 erschienene Album der Black/Thrash-Metal-Formation NECROMANCER aus Deutschland. Entsprechend kann dieses Werk durchaus als Feier des zehnjährigen Bestehens der Band verstanden werden – und wie gelungen diese Feier ist, klären wir im folgenden Review.
Zunächst ein paar Worte zum Sound, denn hier wird am ehesten auf bewährte Pfade gesetzt. Unholy Trinity klingt soundtechnisch wie viele Vertreter des Genres – bis hin zu den von VENOM geprägten Vocals. Das Album wirkt dadurch angenehm altvertraut und verzichtet auf große Experimente.
Anders verhält es sich mit dem Songwriting. NECROMANCER greifen auf Unholy Trinity zu diversen kleinen Einspielern, die von unheiligen Erlebnissen erzählen und verbinden diese mit Blackened Thrash, der klar von den Punk-Wurzeln des Thrash lebt. Unholy Trinity ist damit schnell, direkt und unkompliziert und schöpft seine Stärke aus einer brutalen Simplizität, die viele neuere Veröffentlichungen der letzten Jahre zugunsten immer komplexerer Spielereien aus den Augen verloren haben.
Mit dieser Kombination erschafft Unholy Trinity eine eigene, simpel-brutale Identität, ohne großen Wert auf moderne Entwicklungen zu legen – und wirkt gerade dadurch authentisch und kompromisslos.

Fazit:
Unholy Trinity ist ein kompromissloses Statement zum zehnjährigen Bestehen von NECROMANCER: roh, direkt und ohne Schnörkel. Der klassische Sound und die von Punk beeinflusste Black/ Thrash-Ausrichtung setzen bewusst auf Brutalität statt Komplexität.
Wer altmodisch-ungefilterten Hass sucht, findet hier ein äußerst stimmiges Gesamtpaket.
Punkte:
Autor: Georg G.
