KHEPRA – Anatomy Of Sin (2025)

Band: KHEPRA
Album: Anatomy Of Sin
Genre: Symphonic Death/Folk Metal
Label: Theogonia Records

Trackliste:
01. Infinite As The Serpent
02. Consumed By Fire
03. Vision Genesis
04. The Order
05. Morte, Morte!
06. Raven
07. Purgatory
08. Sin

Von KHEPRA, einem Musikertrio aus Istanbul in der Türkei, bekommen wir hier ihr zweites Studioalbum Anatomy Of Sin.

Die Band, die sich selbst gern mit SEPTICFLESH oder DIMMU BORGIR vergleicht und ihr letztes Album auch mit Unterstützung von Psychon von SEPTICFLESH produziert hat, gibt es seit 2014 in Originalbesetzung. Bereits die ersten Klänge dieses Werks versetzen den Hörer in eine andere Welt. Für jeden der gewaltige, epische Klänge und orchestrale Parts mag, ist diese Scheibe ein Muss!

Durch den sehr vielseitigen Aufbau und die häufigen Wechsel zwischen klassischen Parts, vielstimmigen Chören und ehrlichem Death Metal mit einprägsamen Gitarrenlines, verfliegt dieses Album fast zu schnell. Der unterschiedliche Einsatz der verschiedenen Elemente bringt einen im Kopf an ganz unterschiedliche Orte. Mal in einen Elbenwald, mal in eine Zwergenschmiede, aber auch in einen Wüstenbasar, wenn man sich darauf einlässt. Und auf diese Scheibe muss man sich einlassen, das ist keine Musik, die man im Hintergrund laufen lässt. Um dieses Werk so zu erleben wie es das verdient, muss man es ganz bewusst hören.

Auch wenn das gesamte Album großartig ist, möchte ich doch noch zwei Nummer hervorheben, die mir besonders gefallen haben: Als erstes „Raven“, eine sehr rhythmische Nummer, die mit ihrem Drum-Part und dem Chor im Intro Bilder eines marschierenden Heers erzeugt, aber auch mit ganz sanften Klängen experimentiert. Und das wie vom Löwen gebrüllte Raven im Chorus, gibt dem ganzen Erlebnis noch den letzten Schliff. Bei „Purgatory“ hat mich ebenfalls bereits das Intro mit seinem sehr eingängigen Rhythmus gefesselt. Aber auch die sehr intensive Gitarrenmelodie am Anfang erzeugt eine einzigartige Stimmung. Beides hebt den Song auf schöne Art von den anderen ab.

Fazit:
Für Freunde von Athmospheric/ Symphonic Death Metal ist KHEPRA und vor allem Anatomy Of Sin auf jeden Fall empfehlenswert, ich denke man kann herauslesen, dass es mich wirklich überzeugt hat. Der einzige Kritikpunkt für mich ist, dass es leider jedes Mal viel zu schnell durchgehört ist. Es könnte gern länger sein. 😉

Punkte:

Autor: Evelyn