Band: MJOLNE
Album: Through Veils Of Time
Genre: Symphonic Black Metal
Label: Aeternitas Tenebrarum
Trackliste:
01. What I Once Was
02. The Olden Perspectives
03. Through Veils Of Time
04. Skaldekvad
05. In the Abyss Of Existence
06. Til Helheim Pt.I Reisen
07. Til Helheim Pt.II Forvandlingen
08. Til Helheim Pt.III Gjenreiselsen
09. The Cries Within
10. Ut av tiden

MJOLNE öffnet mit seinem Debütalbum Through Veils Of Time ein Portal in die nordischen Mythen. Es ist eine Reise durch Zeit und Abgrund, die tief in die eisigen Landschaften des norwegischen Black Metal eintaucht. Die One-Man-Show präsentiert hier ein Werk, das zwischen roher Aggression, symphonischen Elementen und melancholischer Atmosphäre balanciert. Es ist eine Erkundung alter Perspektiven und dunkler Existenzen.
Musikalisch dominiert eine melodische Gitarre, die eisig und majestätisch hereinbricht und eine dunkle Landschaft zeichnet. Das Schlagzeug alterniert zwischen aggressiven Blastbeats und mid-tempo Passagen, die den symphonischen Überbau unterstützen, ohne zu überladen. Die Vocals schwanken zwischen rauen, hohen Schreien und Klargesang, was eine unheimliche, atmosphärische Präsenz erzeugt.
Das Album beginnt mit „What I Once Was“. Es baut sich langsam auf bis es in Raserei explodiert. Der zweite Track „The Olden Perspectives“ schafft eine aggressive Dunkelheit mit wechselnden Tempi und sogar hochwertigen Piano-Passagen. Der Titeltrack „Through Veils Of Time“ lässt der Gitarre viel Raum um zu glänzen. Es ist ein gelungener Mix aus bedrohlichen Riffs und furiosen Drums, der die Wurzeln des Genres ehrt. „Skaldekvad“ ist ein kurzes Zwischenspiel mit dunkler, majestätischer Atmosphäre. Der fünfte Track „In the Abyss of Existence“ werden Grenzen getestet. Melodische Gitarrenriffs, die in Erinnerung bleiben. „Til Helheim Pt.I Reisen“ bringt einen grimmen Rhythmus mit majestätischer Symphonie, harten Riffs und rauen Vocals. „Til Helheim Pt.II Forvandlingen“ verdunkelt die Atmosphäre. Gitarrenmelodien gepaart mit grimmigen Vocals balancieren Tempo und dunkle Stimmung. „Til Helheim Pt.III Gjenreiselsen“ beschleunigt und reist mit schnellem Schlagzeug aus der Ruhe. Die Gitarre bekommt am Ende des Tracks ein hochwertiges Solo. „The Cries Within“ als längster Track erzeugt eine kalte, atmosphärische Präsenz. Er baut sich langsam auf und endet in Raserei, einem gelungenen Höhepunkt einer dunklen Reise. Der letzte Track „Ut av tiden“ ist ein langsam ausklingendes Outro.

Fazit:
Kalt, majestätisch und mit tiefer Wurzeln. Through Veils Of Time verbindet rohe Gewalt mit symphonischer Atmosphäre und melancholischen Momenten. MJOLNE hat mit seinem Debut eine Reise geschaffen, die in den Bann zieht und durch Zeit und Abgründe führt.
Punkte:
Autor: Christian S.
