WELTENBRECHER – Katharsis (2026)

Band: WELTENBRECHER
Album: Katharsis
Genre: Atmospheric Black Metal

Trackliste:
01. Alone in the Forest
02. Nebelmeer
03. Shadows of Prypjat
04. Deathkorps
05. The Face in the Mountain
06. Restless Dreams
07. Die Kathedrale
08. Depression


Einer der größten „Trends“ in den letzten Jahren, dürfte der Bajuwarische Black Metal sein. Gerade Projekte wie GRÁB, ELLENDE, SCHATTENVALD oder auch SENNTUS haben in den letzten Jahren von sich hören lassen und treffen auf eine recht große Gegenliebe. Ob durch Mundart oder auch die Geschichten der Region, diese Unterkategorie weiß einen in seinen Bann zu ziehen.

Die Österreicher von WELTENBRECHER mag man nun vielleicht auch in dieser Kategorie einordnen. Gegründet 2024 und bisher mit drei Demos und einer EP ausgestattet, veröffentlichen sie nun ihr erstes Album mit dem Namen Katharsis. Bei dem Album handelt es sich um eine Mischung aus Titeln ihrer EP Adumbratio (siehe auch hier WELTENBRECHER – Adumbratio (2025)), sowie neu komponiertem Liedgut. Die meisten Lieder werden in Englisch gesungen, zwei Ausnahmen gibt es, und zwar „Nebelmeer“ sowie das Stück „Die Kathedrale“, diese werden in deutscher Sprache vorgetragen. Primär spielen WELTENBRECHER, wie sie selbst sagen, Schwarzmetall mit Einschlägen aus der Death Metal Richtung, wie im Stück „Shadows of Prypjat“ gut zu hören ist, aber auch „Deathkorps“ marschiert stramm in diese Richtung. Aufgenommen wurde Katharsis in einem kleinen Heimstudio bei Darker Realms Records, welches sich durch eine große Do-It-Yourself Mentalität auszeichnet, dadurch wirkt das Werk bodenständig und nicht über produziert, was einem Erstling wohl recht gut zu Gesicht steht. Als Anspieltipps hört euch gerne mal „Shadows of Prypjat“ (für den Death Metal Einschlag) und „Depression, Pt. 2“ (für den atmosphärischen Black Metal Einschlag) an.

Fazit:
Das Gebirge ruft und die Bajuwarischen Metaller hören ihren Ruf, so auch WELTENBRECHER, die nun ihr erstes Album veröffentlicht haben. 40 Minuten dürft ihr einem Mix aus Black und Death Metal Gehör schenken. Das Album ist solid produziert und bietet durch den Wechsel von Englischen und Deutschen Texten, sowie den beiden genannten Genres, eine gewisse Abwechslung. Leider bleibt nach dem Hören des Albums aber kein Stück wirklich in Erinnerung.

Punkte:

Autor: Julian Gabelunke