Band: NEKRODAWN
Album: Covenant Of Carnage
Genre: Death Metal
Label: War Anthem Records
Trackliste:
01. Neath Skies of Iron
02. Massacre Eternal
03. Covenant of Carnage
04. Liberty’s Pyre
05. Feeding the Greed Machine
06. Crowned Devourer
07. Condemned to Existence
08. Claws of Pestilence
09. Incarnate Doom
10. Thy Spineless
11. Drones of Deceit
12. Desolation Reigns

NEKRODAWN ist eine Death Metal-Gruppe aus Schweden. Gegründet wurde die Band 2022 in der Provinz
Dalarna. Zwei Jahre später veröffentlichte die Kapelle 2024 mit Sculpted By Torture ihren ersten Longplayer. Das vorliegender zweite Album der Nordmänner trägt den Titel Covenant Of Carnage und wurde im August 2026 über das deutsche Label War Anthem Records sowohl im CD als auch Vinyl-Format auf den Markt gebracht. Die Scheibe wurde mit 12 Tracks bestückt und bietet todesmetallische Unterhaltung für knapp 46 Minuten.
Die Schweden machen von Anfang an keine Gefangen und legen beim Opener „Neath Skies of Iron“ in gewohnter Schweden-Tod-Manier los. Dabei setzen sie auf hohes Tempo, sägende Gitarren und tiefe Growls… sprich ein Basis-Rezept des Genres. Aber die Skandinavier können durchaus mit groovigem Zwischenspiel für Auflockerung sorgen. Auch mit der Laufzeit der einzelnen Tracks hat man ein gutes Mittelmaß gewählt und kommt so nie in Gefahr monoton bzw. langatmig zu klingen. Der Sound ist klar, druckvoll und lässt somit keine Wünsche der Fan-Gemeinde offen.
Im zweiten Song „Massacre Eternal“ zeigt man dann ein völlig anderes Gesicht und setzt auf stampfenden Takt und animiert so den Zuhörer das ein oder andere Mal zum Kopfnicken. Dann ist es auch schon wieder vorbei mit der Schonung und die Jungs steigen im Titel-Song „Covenant of Carnage“ wieder vermehrt aufs Gaspedal. Diesmal bekommt man aber gefühlt etwas mehr Abwechslung serviert, da zu den rasanten Parts wieder groovige und auch melodische Anleihen einfließen. Definitiv ein würdiger Namensgeber, der die eisige Stimmung nochmals zum Kochen bringt. Das nachfolgende „Liberty´s Pyre“ wirkt irgendwie belanglos und kann weder Akzente setzen noch einen Nachhall hinterlassen. Dieses Schicksal erleidet auch das nachfolgende „Feeding the Greed Machine“. Erst mit „Crowned Devourer“ finden die Schweden wieder etwas besser in die Spur und können vor allem durch einen eingängigen Refrain punkten. Ab diesem Zeitpunkt ist man wieder in anfänglicher Stärke zurück und liefert ein Feuerwerk nach dem anderen und kann die Gunst des Zuhörer in Windeseile zurückgewinnen. So wird ein in der Mitte schwächelndes Album noch zu einem würden Abschluss gebracht. Fans der schwedischen Death Metal-Szene sollten hier unbedingt ein Ohr riskieren.

Fazit:
NEKRODAWN zelebrieren schwedischen Death Metal in Reinkultur. Man setzt auf sägende Gitarren, weiß aber genau wie man die Performance mit groovigen und thrashigen Riffs aufwerten und abwechslungsreich gestalten muss. Genre-Anhänger sollten sich dieses Release definitiv zu Gemüte führen!
Punkte:
Autor: Thomas Mais-Schöll
