Band: DODSFERD
Album: Asphyxiating Late Night Sessions: Collaboration with Sarvok
Genre: Black Metal
Label: Fucking Your Creation Records
Trackliste:
01. Το βάρος να νιώθεις ζωντανός (The Burden of Feeling Alive)
02. ….και το είδος σας θα ακολουθήσει (…and Your Kind Will Follow)
03. Πολέμιος της Κοινωνικής σας Σήψης (Against Your Social Decay)
04. Εγκατάληψη (Deserted)
05. Μοναξιά (Solitude)

DODSFERD stammt aus Griechenland und wurde 2001 gegründet. Seitdem hat die Band eine Reihe von Alben und weiteren Veröffentlichungen herausgebracht, die sich durch eine kompromisslose Haltung und dunkle Thematik auszeichnen. SARVOK ist ein griechisches Projekt, das um 2020 entstanden ist und bislang vor allem mit experimentellen, atmosphärischen Arbeiten in Erscheinung getreten ist.
Das vorliegende Werk, Asphyxiating Late Night Sessions, ist eine akustisch und experimentell ausgerichtete Kollaboration und bewegt sich stilistisch im Bereich dunkler Ambient-Klänge mit stark reduziertem, atmosphärischem Ansatz.
Die Gitarrenarbeit beschränkt sich weitgehend auf eine karge, nach innen gerichtete Klangfläche. Das Schlagzeug tritt nur vereinzelt und zurückhaltend in Erscheinung, meist in Form von pulsierenden oder tribalen Rhythmen, die den Fluss eher tragen als vorantreiben. Der Gesang wechselt zwischen gesprochenen Passagen, flüsternden Einlagen und schmerzhaft verzerrten Schreien und bildet den emotionalen Kern der Stücke.
„Το βάρος να νιώθεις ζωντανός (The Burden of Feeling Alive)“ eröffnet mit einer schwebenden, rhythmischen Atmosphäre und einer einfachen, eindringlichen Gitarrenlinie, die sich langsam aus dem Dunkel herausschält, bevor sie wieder darin versinkt. „…. και το είδος σας θα ακολουθήσει (…and Your Kind Will Follow)“ dehnt sich über neun Minuten und legt gequälte Schreie über eine dünne Schicht aus Trommelschlägen. Der Einsatz von Geige und Piano erschafft eine besondere Atmosphäre. Die Stimme wechselt zwischen gesprochenem und geschrienem Ausdruck hin und her. „Πολέμιος της Κοινωνικής σας Σήψης (Against Your Social Decay)“ setzt auf akustische Gitarre und Geige, unterlegt von gesprochenen Zeilen auf Griechisch. Das Keyboard schafft eine nachdenkliche Stimmung. „Εγκατάληψη (Deserted)“ bringt pulsierende Rhythmen und tribale Trommeln ein, die sich mit unheimlichen Geräuschen und einer melancholischen Melodie vermischen und Unruhe erzeugen. „Μοναξιά (Solitude)“ schließt mit zurückhaltender akustischer Gitarre, klaren und gesprochenen Stimmen sowie einer zurückhaltenden Geigenlinie, die trotz der scheinbaren Ruhe eine unterschwellige Unruhe bewahrt.

Fazit:
Beklemmend und unerbittlich. Das Album raubt dem Hörer den Atem. Hier braucht man keine lauten Gesten. Es bleibt die ganze Zeit über nah und unangenehm. Die Reduktion auf das Wesentliche macht die Dunkelheit spürbarer als viele lautere Werke. Ein starkes, eigenständiges Statement.
Punkte:
Autor: Christian S.
