Band: SARMAT
Album: The Ornaments Of Disturbing Perspectives
Genre: Black/Death Metal
Label: Mad Lion Records
Trackliste:
01. Architect
02. Syndrome of Dangerous Perspective
03. Scarspike
04. Spectre of Coercive
05. World Screeches / Triptych: The Left
06. The Fall / Triptych: Center
07. Okrutnik / Triptych: The Right

SARMAT kommen aus Polen und wurden 2018 gegründet. 2026 folgt mit The Ornaments Of Disturbing Perspectives das zweite Album. Die Band spielt harten Black/Death Metal. Schnell, dicht und thematisch in Zerstörung angesiedelt, wird man mit menschlicher Angst konfrontiert.
Die Gitarren sägen mit scharfen Riffs und Tremolo-Läufen, die zwischen hohem Tempo und schwererem Midtempo wechseln. Soli bleiben knapp, sitzen auf den Riffs und ziehen kurze, schneidende Linien, ohne auszuufern. Das Schlagzeug setzt Blastbeats und Doublebass ein. Der Gesang kommt als hoher Scream und tiefer Growl. Vereinzelt gibt es kurze geflüsterte Passagen. Insgesamt bleibt der Gesang rau, folgt den Tempowechseln und legt sich hart auf die Riffs.
„Architect“ öffnet kontrolliert und hart, dichte Riffs und festes Schlagzeug bauen Druck auf, ohne sofort alles zu zerreißen. „Syndrome of Dangerous Perspective“ ist das längste Stück. Nach unsicherem Auftakt folgen aggressive Riffs und ausholende Drums. Ein kurzer harmonischer Atemzug lässt durchschnaufen um gleich wieder mit voller Intensität zuzuschlagen. „Scarspike“ zeigt zwei Seiten. Erst langsamere Gitarren und vordergründiger Gesang. Danach steigern Blastbeats und dichte Riffblöcke das Tempo. „Spectre of Coercive“ bleibt unerbittlich. Der Track arbeitet mit engen Effekten und gibt kaum Atempause. „World Screeches / Triptych: The Left“ wird kürzer und chaotischer. „The Fall / Triptych: Center“ zieht etwas weniger brennend, bleibt aber extrem, Midtempo und schwere Schläge tragen den Block. „Okrutnik / Triptych: The Right“ schließt düster. Flüstern und dunkle Gitarren am Anfang. Danach fester Puls, ohne das Album weich ausklingen zu lassen.

Fazit:
Dicht und unruhig. Die sieben Stücke bleiben in der Linie und wechseln hart und kurz atemholend, ohne das Gesamtwerk aufzulösen. Gitarre, Schlagzeug und Gesang arbeiten greifbar und ohne Leerlauf.
Punkte:
Autor: Christian S.
