WERWOLF – Satanic Terror (2026)

  

Band: WERWOLF
Album: Satanic Terror
Genre: Black Metal
Label: Dominance Of Darkness

Trackliste:
01. Satanic Terror
02. Shrine Of Faith
03. …Of Cursed Places And Desegrated Graves
04. Temple Of No Light
05. Unholy Trinity
06. Whore Of Dead Heaven
07. Infernal Devotion

WERWOLF stammen aus Deutschland und wurden 2005 gegründet. Nach zahlreichen Demos, Splits und Underground-Veröffentlichungen legen sie mit diesem Album nun endlich ihr lang erwartetes Debüt-Full-Length vor. Das Quintett liefert mit Satanic Terror direkten und rohen Black Metal. Die düstere Atmosphäre wird durch satanische Themen unterstrichen.

Die Gitarren arbeiten vor allem mit schnellem Tremolos. Sie erzeugen damit eine kalte, beißende Klangwand. Chaotische und melodische Passagen sorgen für gelungene Abwechslung. Das Schlagzeug hämmert mit wuchtigen Blastbeats. Schwermütige langsamere Passagen lassen die Gesamtkulisse daher umso bedrohlicher wirken. Der Gesang besteht aus hohen, gequälten Screams, die roh und aggressiv klingen.
Das Album eröffnet mit dem namensgebenden Track „Satanic Terror“, der sofort mit rasenden Riffs und treibenden Blasts loslegt und eine bedrohliche Energie aufbaut. „Shrine of Faith“ nimmt etwas Tempo raus. Midtempo und hypnotische Gitarrenpassagen erzeugen eine ritualhafte Stimmung. „… of Cursed Places and Desecrated Graves“  startet zurückhaltend, steigert sich dann aber zu donnernden Passagen mit markanten Gitarrenmelodien. „Temple of No Light“ bringt schnelle, leidenschaftliche Momente. „Unholy Trinity“ beeindruckt mit langsamen und drückenden Passagen. Chaotische Soli zerreißen die Ruhe, und treiben damit den Puls nach oben. „Whore of Dead Heaven“ eskaliert so ziemlich. Wilde und rasende Teile bereiten auf den Abschluss in Form von „Infernal Devotion“ vor. So wird man alleine, in einer dunklen und erdrückenden Atmosphäre zurückgelassen.

Fazit:
Roh und düster. WERWOLF schaffen nach über 20 Jahren endlich ein Album. Sie liefern genau das, wofür man die einzelnen Tracks kennt. Die kompromisslose Umsetzung des ursprünglichen Black Metal wirkt auch in der Gegenwart.

Punkte:

Autor: Christian S.