DEA ARTIO – Alpenwut (2026)

   

Band: DEA ARTIO
Album: Alpenwut
Genre: Atmospheric Black Metal
Label: Running WildProductions

Trackliste:
01. Alphornklang
02. Zeitlos Wanderschaft
03. Bergwärts
04. Trauer
05. Alpenwut
06. Des Gipfels schwere Last
07. Im Abgrund

Mächtig, schön und doch so tödlich. So thronen die Alpen durch ganze 8 Länder in Europa. Seit dem es den Menschen gibt, wird dieser von ihnen in einen magischen Bann gezogen. Von weiter weg vermag der Mensch sich an ihrer Schönheit zu ergötzen. Wenn er allerdings Herr über sie werden will, so zeigen sie ihm sehr schnell, wie unbarmherzig und tödlich sie doch sein können.

Kvein, das Mastermind hinter DEA ARTIO widmet den Alpen nun ein ganzes Album, welches auf den Namen Alpenwut hört. Gleichzeitig ist dies nun schon sein vierter Langspieler seit 2021, Kvein hat definitiv viel zu erzählen. Alpenwut bietet euch 7 Etappen, welche ihr in guten 48 Minuten absolviert. Dabei wird der Weg vom Ruf des Berges in „Alpenhornklang“ bis zum Niedergang in „Im Abgrund“ beschrieben. Generell bietet das Album stabilen Atmosphärischen Schwarzmetall, welcher ohne große Kompromisse gespielt wird. Luft zum durchatmen lässt das Stück „Trauer“, welches ruhig und instrumental daherkommt. Das Lied „Alpenwut“ und gleichzeitig Namensgeber für das Album biete wohl den Höhepunkt des Albums „Deine Schritte, wähle sie mit Bedacht, sonst ist’s vorbei und der Berggeist lacht…“. Durch seinen sehr strammen und fordernden Anfang bietet das Stück einen sehr guten Vergleich zum Aufstieg eines Berges. Kurz vor der Ziellinie wird es ruhiger und man schnauft noch einmal durch, um auch das letzte Stück des Aufstiegs meistern zu können.

Fazit:
DEA ARTIO bieten mit Alpenwut ein Konzeptalbum, welches sich mit dem Mythos der Alpen beschäftigt. Aus Sicht des Gebirges und der Natur wird der Aufstieg eines Menschen beschrieben. Für jeden der schon einmal selbst in Gebirgen wandern war, wiederholen sich automatisch Bilder jener Wanderungen beim hören des Albums. Alpenwut versteht es die Strapazen, als auch die Hoffnung und Erleichterungen eines Aufstiegs in musikalische Formen zu gießen.

Punkte:

Autor: Julian Gabelunke