EYE OF PURGATORY – Darkborne (2026)

Band: EYE OF PURGATORY
Album: Darkborne
Genre: Death Metal
Label: Apostasy Records

Trackliste:
01. The Darkborne
02. When The Beacon Turns Black
03. The Rotting Temple
04. Bodyjumper
05. The Slithering
06. Unbound Flesh
07. Formless Figures Dance
08. The Best Of Them Bleed
09.The Dark Departure

Hinter EYE OF PURGATORY ist ein Death Metal-Trio, das in Schweden beheimatet ist. Gegründet wurde die Band 2018 in der schwedischen Ortschaft Gamleby im Kreis Kalmar. Schaut man sich das Line-Up der Skandinavier an, stechen einem sofort zwei Namen ins Auge. Zum einen wäre da Rogga Johansson, der gefühlt in jedem schwedischen Projekt mitmischt und zum anderen Taylor Nordberg, den man von Bands wie MASSACRE, WOMBBATH und natürlich DEICIDE kennt. Das vorliegende Album Darkborne ist zugleich das dritte Langeisen der Schweden. Die Scheibe erschien im Februar 2026 über das deutsche Label Apostasy Records, wurde mit 9 Tracks bestückt und bietet Unterhaltung für ca. 33,5 Minuten.

Eröffnet wird das Werk vom Titel „The Darkborn“ und hier können die Nordmänner das Publikum gleich für sich gewinnen. Ein Mix aus rustikalem Schweden-Death Metal, melodischen Passagen und eingängigen Synths bekommt die Mucke einen guten Wiedererkennungswert und kann sich sich gut im Gehörgang festsetzen. Grooviger, aber mit denselben Elementen, gestaltet sich dann der zweite Track „When The Beacon Turns Black“. Es ist anfangs gar nicht so aufgefallen aber die Synths erinnern mich doch an AMORPHIS zu Tales Of The Thousand Lakes-Zeiten. Auch mit dieser Nummer treffen EYE OF PURGATORY voll ins Schwarze und können die Hörerschaft weiterhin überzeugen. „The Rotting Temple“ erinnert vom Songwriting stellenweise an MASSACRE was aber nicht weiter verwunderlich ist da man ja einen ehemaligen Mitstreiter in den eigenen Reihen hat. Trotzdem weiß die Nummer nicht so zu fesseln wie seine Vorgänger. Dies liegt vor allem daran, dass die eingängigen Riffs gedrosselt wurden und man sich vermehrt auf das schwedische Death Metal-Handwerk verlegt. In „Bodyjumper“ vereint man die bisherigen Stärken wieder besser und kann den Zuhörer rasch zurückgewinnen. An der fünften Stelle folgt dann mit „The Slithering“ das bisherige Highlight des Albums. Hier setzt man noch mehr auf Synth-Einflüsse, melodische und groovige Elemente. Auch in den verbleibenden Songs wissen die Skandinavier zu überzeugen und vor allem verstehen sie es nach wie vor die Hörerschaft gut bei Laune zu halten. Wer also neugierig auf einen Mix aus schwedischen Death Metal und leicht psychedelischen Tales Of The Thousand Lakes-Synths ist der sollte hier unbedingt reinhören!

Fazit:
EYE OF PURGATORY mischen groovige und melodische Elemente mit schwedischer Death Metal-Hausmannskost. Um die Kost noch eingängiger zu gestalten setzt man zusätzlich auf Synth-Untermalung, die immer wieder leicht ins psychedelische driftet. Die Schweden schaffen es den Zuhörer stets bei Laune zu halten und daher bekommt diese Scheibe eine uneingeschränkte Hörempfehlung.

Punkte:

Autor: Thomas Mais-Schöll