Band: SHIVER DOWN
Album: The Void Supreme
Genre: Melodic Death/Gothic Metal
Trackliste:
01. Divine
02. Nether Reality
03. Dead Silence
04. Father
05. The Beauty Of Slumber
06. Tourniquet
07. In Your Abscence
08. Dreams Left Behind

Wir haben hier mit The Void Supreme das Erstlingsalbum von SHIVER DOWN aus Verona in Italien. 8 Songs nehmen uns für 42 Minuten mit sehr unterschiedlichen Klängen in Beschlag.
The Void Supreme erzeugt von Anfang an eine seltsame Stimmung bei mir, wobei wir alle wissen, seltsam muss nicht automatisch etwas Negatives sein, es kann durchaus auch als Kompliment gemeint sein, und ich meine es definitiv als solches. Die Songs sind sehr abwechslungsreich, wechseln oft von sanften, teilweise auch verzweifelten Parts mit tiefem, monoton-tragendem Gesang hin zu harten Gitarren und Schlagzeug in Kombi mit geschrienen Textpassagen. Beides klingt echt und fügt sich faszinierend natürlich zusammen. Gitarre und Gesang unterstützen und pushen sich einmal, ein anderes mal ergänzen sie sich, genauso die beiden Sänger dieser Truppe. Man fühlt sich in manchen Passagen auch an ganz unterschiedliche Künstler erinnert, so höre ich immer wieder Einflüsse von IN FLAMES und DARAK TRANQUILLITY, aber auch von IN EXTREMO in ihren jungen Jahren. Vor allem im Gesang hört man, dass auch HIM ihren Stellenwert in der musikalischen Entwicklung gehabt haben dürften. Alles in allem ein Werk mit großartiger Bandbreite, musikalisch wie emotional.
Zwei Songs möchte ich herauspicken, auch wenn hier wirklich jedes Lied für sich betrachtet eine spannende Erfahrung ist und eigentlich gleich viel Aufmerksamkeit verdient. Als erstes hätte ich „Dead Silence“, startet mit einer irgendwie „schmutzig“ klingenden Klavierspur baut sich dann zu einer kraftvollen Gothic-Nummer auf. „Father“ gleich der Nachfolger und zweiter Favorit beginnt sehr kraftvoll, wechselt dann zu einem sehr dunklen, ruhigen Gesangspart. Baut sich dann zu einer kraftvollen Nummer auf in der es um den Verlust des Vaters geht.

Fazit:
SHIVER DOWN erschufen ein schönes vielseitiges Gothic-Death Album mit sehr viel Charakter und vielen unterschiedlichen Stimmungen. Von sanft über sexuell aufgeladen, roh bis zu verzweifelt ist alles dabei, also genauso wie ich mir das im besten Fall erwarte. Hier wird es wohl der eine oder andere Song in die Playlist schaffen. 😉
Punkte:
Autor: Evelyn
