THE FALS – Where Cold Steel Gleams (2026)

 

Band: THE FALS
Album: Where Cold Steel Gleams
Genre: Blackened Heavy Metal
Label: Undercover Records / EvilSpell Records

Trackliste:
01. Crushing The Skul Of The Insane Priest (Intro)
02. Incursion Of Plains, Citadel Rise
03. Vigilance Renewed
04. Iron Chains – Slaying The Apostles Of Zyrbataar
05. Where Cold Steel Gleams
06. Great Beast Of Xar´Ghol
07. Of Grime And Gust
08. Pyramids

Anno 2026 ziehen dunkle, schwefelhaltige Wolken über Deutschland auf. In der kleinen Gemeinde Otzenhausen (und ja die Scherze schreiben sich von alleine über diesen Namen), braut eine dreiköpfige Truppe wieder etwas Unheiliges und Unheilvolles zusammen. Dabei handelt es sich um die Blackened Heavy Metal Truppe von THE FALS, und sie haben ihre zweite Platte mit dem Namen Where Cold Steel Gleams im Gepäck.

Knapp drei Jahren haben sie sich Zeit gelassen, um diesen nach ihrem Debüt Beyond the Grave of the Moon herauszubringen. Ich muss sagen, nach der ersten kurzen Recherche auf Metal Archives war ich interessiert, was sich hinter der Mischung aus Heavy Metal gepaart mit Black Metal Einflüssen verstecken mag. Dazu noch eine Prise schwarzer lyrischer Magie, klingt doch schon mal interessant, oder?
Ist es auch! Vielleicht zündet es nicht direkt, aber ab dem zweiten Durchlauf von Where Cold Steel Gleams war ich geistig voll dabei. Gerade diese Mischung aus fröhlichem Heavy Metal und grimmigem Black Metal erzeugt eine Symbiose bei der ich Lust bekomme den alten, schweren Hexer Umhang überstreifen zu wollen, mich in ein Straßenkaffee zu setzen und bei einem Aperol-Spritz alle anderen Menschen zu verfluchen – herrliche Mischung. Wer sich direkt einen Schluck dieser Mischung genehmigen will, sollte bei „Vigilance Renewed“ rein hören. Wenn euch das gefällt, wurde der Angelhaken schon mal schön tief in euer Fleisch gebohrt und ihr werdet so schnell nicht mehr von der Angel gelassen.

Fazit:
Ach ja, wie kann etwas so dunkles doch irgendwie so eine fröhliche Stimmung verbreiten? Vielleicht liegt es am Frühling, aber Where Cold Steel Gleams macht spätestens ab dem zweiten Durchlauf wirklich Spaß. Das Genre-Gebräu wird wohl temperiert serviert und ist ein guter Begleiter, ob beim Ausflug ins Freie oder bei der Beschwörung eines Dämon in den eigenen vier Wänden. Bitte so weitermachen!

Punkte:

Autor: Julian Gabelunke