SIRIUS C – Soil (2025)

  

Band: SIRIUS C
Album: Soil
Genre: Stoner/Sludge Metal
Label: Via Nocturna

Trackliste:
01. The Spice
02. Hypergaze
03. Blindspot
04. Soil
05. Private Highland
06. Anvil
07. Zone
08. Intensions

Mit Soil präsentieren SIRIUSC ihr Debütalbum, das klar im Stoner- und Sludge-Metal verwurzelt ist. Schon nach den ersten Takten wird ersichtlich, dass die Band auf ein solides Fundament aus schweren Riffs und geradlinigen Strukturen setzt. Dabei entsteht ein Sound, der stark an das Ende der 90er bzw. den Beginn der 2000er-Jahre erinnert.


Der Einstieg mit „The Spice“ zeigt unmittelbar die Richtung des Albums: tief gestimmte Gitarren, ein kompakter Aufbau und ein Fokus auf Groove. „Hypergaze“ verstärkt diese Eindrücke und erzeugt durch seine dunkle Stimmung deutliche Retro-Vibes. Mit „Blindspot“ bleibt die Band ihrem Muster treu und liefert ein weiteres solides, wenn auch vorhersehbares Stück.

Der Titeltrack „Soil“ ist einer der zugänglicheren Songs und sticht durch einen klarer strukturierten Refrain hervor. Auch „Private Highland“ und „Anvil“ bewegen sich innerhalb eines vertrauten Klangrahmens und bieten schweres, aber wenig überraschendes Material. „Zone“ bringt etwas mehr Bewegung, ohne jedoch den grundsätzlichen Charakter des Albums zu verändern.

Der Abschluss „Intentions“ fügt sich ebenfalls nahtlos ein und bestätigt den insgesamt homogenen Eindruck. Zwar wirkt die Produktion ordentlich und der Sound stimmig, doch auf längere Sicht fehlt es dem Album an Abwechslung und wirklicher Innovation. Die Stücke folgen oft deutlich ähnlichen Mustern, was die klare Linie zwar unterstreicht, aber auch die Dynamik begrenzt.

Anspieltipp: „Private Highland“

Fazit:
Soil ist ein solides Debüt, das den Ansatz von SIRIUS C klar definiert und nostalgische Momente bietet. Auch wenn dem Album frische Impulse und Variation fehlen, zeigt es eine Band, die ihr Fundament beherrscht und darauf aufbauen kann. Ein guter erster Schritt, der neugierig macht, wie sich ihr Stil weiterentwickeln wird.

Punkte:

Autor: Tom K.