KÜNTSQUAD – Satans Cock (2025)

 

Band: KÜNTSQUAD
Album: Satans Cock
Genre: Death Metal/Crust
Label: WormHoleDeath

Trackliste:
01. Piss And Purge
02. Satans Cock
03. Genital Dismemberment Bot Cult
04. Fuck Me Jebus
05. Psychotropic Lyfe
06. Dot
07. Ominous
08. Zombie Cum
09. Eat Your Entrails
10. Your Mum Sucks Crack In Hell

Satans Cock ist das zweite Album der Death-/Crust-Formation KÜNTSQAD aus Melbourne. Der Name steht dabei bereits für eine gewisse Qualität – und Satans Cock ist genau so dreckig, wie man es erwarten würde. Ob das jedoch auch für einen wirklich überzeugenden Release reicht, ist eine andere Frage, die in diesem Review geklärt werden soll.

Zu Beginn ein paar Worte zum Sound, denn dieser ist vermutlich das einzigartigste Element des gesamten Albumkonzepts. Am treffendsten lässt sich das Ganze wohl als eine Art Lo-Fi-Death-Metal mit starken Grindcore-Anleihen beschreiben. Lediglich das hohe Growling fehlt – an tiefem Gegrunze wird hingegen keineswegs gespart. Insgesamt ist der Sound vor allem eines: brutal dreckig! Er erinnert stellenweise sogar stärker an Grindcore als an klassischen Death Metal.
Diese Einschätzung lässt sich auch auf das Songwriting übertragen. KÜNTSQAD integrieren durchaus melodische Elemente, wodurch sich Satans Cock von vergleichbaren Genre-Veröffentlichungen abhebt. Tatsächlich entwickelt das Album seine eigene Identität erst im weiteren Verlauf und bewegt sich zunehmend in Richtung eines eigenwilligen Mixes aus melodischen Death-Metal-Strukturen und beinahe „tanzbaren“ Grindcore-Elementen.
Dadurch besitzt Satans Cock durchaus einen eigenen Charme, dürfte jedoch vor allem für Fans des sehr speziellen Stils von KÜNTSQAD interessant bleiben.

Fazit:
Satans Cock überzeugt vor allem durch seinen kompromisslos dreckigen Sound und eine eigenständige Mischung aus Death Metal und Grindcore. Trotz interessanter melodischer Ansätze bleibt das Album stilistisch sehr speziell und fordert seine Hörer. Ein Release, der vor allem Genre-Fans begeistern dürfte, außerhalb dieser Nische jedoch schwer zugänglich bleibt.

Punkte:

Autor: Georg G.