IMPIOUS VESPER – Memoria Mortuorum (2025)

 

Band: IMPIOUS VESPER
Album: Memoria Mortuorum
Genre: Black Metal

Trackliste:
01. Purificatio: 1539
02. Ode I – Oblatio: Presagi di Morte
03. Ode II – Sacrificatio: L’Addio ai Monti
04. Ode III – Interludio: Alla Guerra e Alla Gloria
05. Ode IV – Deditio: Non Omnis Moriar
06. Veneratio: Ultimo Spirar di Tramonto
07. Ascensio: Verso l’Abisso Arcano


Impious Vesper stammt aus Italien und hat mit Memoria Mortuorumnach einer fünfährigen Pausesein Debüt-Album vorgelegt. Die Band beschäftigt sich seit intensiv mit den Mythen und Legenden der heimischen Apenninen-Berge. Ihr Stil lässt sich als atmosphärischer Black Metal einordnen, der mit akustischen und ambienten Elementen arbeitet.

Die Gitarre erzeugt treibende Riffs mit klaren melodischen Linien und gelegentlichen akustischen Passagen, die eine düstere Atmosphäre schafft. In den schnelleren Teilen kommen präzise Soli und harmonische Leads zum Einsatz, die Spannung aufbauen. Das Schlagzeug liefert ein dynamisches Fundament aus blastenden Passagen und mid-tempo Teilen. Der Gesang präsentiert sich vielschichtig. Der Einsatz von hohen, durchdringenden Screams und tieferen, dekadenten Vocals, gehen unter die Haut.

Purificatio: 1539“ eröffnet mit einer ruhigen, düsteren Stimmung, die im Verlauf intensiver wird. „Ode I – Oblatio: Presagi di Morte“ baut mit melodischen Gitarren und kraftvollem Druming eine opferbereite Spannung auf, die in epischen Momenten aufgeht. „Ode II – Sacrificatio: L’Addio ai Monti“ vermittelt einen emotionalen Abschied mit sanfteren akustischen Einschüben und aufkommender Intensität. „Ode III – Interludio: Alla Guerra e Alla Gloria“ fungiert als kämpferisches Zwischenspiel mit martialischen Rhythmen. „Ode IV – Deditio: Non Omnis Moriar“ bringt eine melancholische Tiefe mit variierendem Tempo und starken Gitarrenmomenten. „Veneratio: Ultimo Spirar di Tramonto“ fängt den letzten Sonnenuntergang in atmosphärischen, fast hymnischen Passagen ein, bevor es eruptiv wird. „Ascensio: Verso l’Abisso Arcano“ schließt das Album mit langen, abgründigen Strukturen, blastenden Drums und einem finalen, abtauchenden Solo ab.

Fazit:
Atmosphärisch dicht und roh. Die musikalische Reise durch Bergkulte und alte Legenden bleibt über die gesamte Laufzeit fesselnd. Ein Debüt, das mit seiner Mischung aus Härte und Melodie aufwartet.

Punkte:

Autor: Christian S.