Band: FLESH REMAINS
Album: Tales Of Ruin
Genre: Death Metal
Trackliste:
01. Endless War For Dissolution, Darkness And Chaos Against Light And Order
02. Son Of Rome
03. Celtic At Heart
04. Soothing The Bloodthirsty Goddess For The Salvation Of Mankind
05. Berserkergang
06. Tombs
07. Draugr
08. Ghoul
09. Dvargar – Fodd Av Blod
10. Atrachasis Epos
11. Herr Mannelig

FLESH REMAINS ist ein Death Metal Quintett aus Österreich. Die Band ist in niederösterreichischen Marktgemeinde Nöchling, die zum Bezirk Melk gehört, beheimatet. Erstmals in Erscheinung trat die Gruppe mit ihrer EP Vitam et Mortem, die 2019 auf den Markt kam. Die darauffolgenden Jahre wurde es dann etwas still um die Niederösterreicher. Erst Ende 2025 gab es dann wieder ein kräftiges Lebenszeichen der Death Metaller. Mit dem vorliegenden Album Tales Of Ruin erhob man sich im Oktober 2025 wie der Phönix aus der Asche. Der Silberling wurde mit 11 Tracks bestückt und bietet Unterhaltung für ca. 43 Minuten.
Nach einem instrumentalen Intro starten die Österreicher mit dem ersten Track „Endless War For Dissolution, Darkness And Chaos Against Light And Order“. Geboten wird symphonisch untermalter Death Metal, der durch seine düstere Atmosphäre sofort in seinen Bann zieht. Die Jungs haben in dieser Nummer einen leichten Hang zum Deathcore und in Kombination mit melodischen Passagen kann man den Zuhörer sehr gut bei Laune halten. Besonders sticht dabei Drummer Todesstein hervor, der der Performance immer wieder seinen Stempel aufdrücken kann. Diesen Marschrichtung behalten FLESH REMAINS auch im zweiten Titel „Son Of Rome“ bei wobei man diesmal mehr Melo Death-Anleihen integriert hat. Trotzdem kann man durch die symphonische Untermalung das epische Flair aufrechterhalten. Für meinen Geschmack ist die Nummer fast ein wenig zu kurz geraten da sie recht abrupt endet. In„Celtic At Heart“ fehlt anfänglich das eingängige Hörerlebnis und erst in der zweiten Hälfte gewinnt der Song deutlich an Wiedererkennungswert. Ordentlich zur Sache geht es dann an der fünften Stelle mit „Soothing The Bloodthirsty Goddess For The Salvation Of Mankind“. Hier setzt man wieder auf deathcorige Anleihen und die Maschine hinter den Kesseln läuft wieder wie geschmiert. Dieser Track erinnert durch leicht orientalisches Flair ein wenig an die deutschen Death Metaller MAAT. Die Niederösterreicher können aber auch anders und zu Beginn des sechsten Titels „Berserkergang“ schwingen die Jungs die feine Klinge bevor es wieder in Hochgeschwindigkeit weitergeht. Hier will man meiner Meinung nach oft etwas zu viel und verliert dadurch etwas das Ziel aus den Augen. Dadurch will die Nummer nicht so recht zünden. „Tombs“ kann leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Song wirkt im Vergleich zu den vorangegangenen Tracks wie ein Lückenfüller. Wesentlich besser wirkt die Single-Auskopplung „Draugr“. Hier kann man wieder mit leicht epischen Klängen und melodischen Passagen für Stimmung sorgen. Im Schlussdrittel des Albums findet man wieder zu anfänglicher Form zurück und liefert ein fulminantes Finish ab. FLESH REMAINS liefern nach langer Abstinenz ein grandioses Debut-Album ab und ich denke in Zukunft wird man noch einiges von der Band hören!

Fazit:
FLESH REMAINS liefern mit ihrem Debut-Album Tales Of Ruin ein fulminantes Comeback ab. Mit einer Kombination aus Melodic Death, symphonischen Elementen und leichten Deathcore-Anleihen können sie den Zuhörer begeistern und mitreißen. Mit diesem Release ist wieder voll mit der Band aus Niederösterreich zu rechnen!
Punkte:
Autor: Thomas Mais-Schöll
