DODSFERD – Purification Forms (2025)

Band: DODSFERD
Album: Purification Forms
Genre: Black Metal
Label: Fucking Your Creation Records

Trackliste:
01. We Are 138 (Misfits cover)
02. Only Thorns Can Embrace Your Condemned Throne
03. Dødsferd
04. He’s Turning Blue (Carpathian Forest cover)
05. Decay
06. Bite It, You Scum (G.G. Allin cover)
07. Ironfist (Motörhead cover)
08. Me Misos sta Matia Vadizo Mprosta
09. Braincell Battle (Anti Cimex cover)
10. Stachtes
11. Wasted Again (Turbonegro cover)
12. Prince of the Rodeo (Turbonegro cover)
13. Forever Cursed (Live in Athens, 2005)

DODSFERD stammen aus Griechenland und wurden 2001 gegründet. Seitdem hat die Band eine umfangreiche Diskografie mit zahlreichen Alben, EPs und Splits vorgelegt. Diese widmen sich durchgängig dem rohen, misanthropischen Black Metal. Stilistisch bewegt sich das Schaffen zwischen aggressiven und treibenden Riffs. In diese Kerbe schlägt auch das aktuelle Album Purification Forms. 

Die Gitarren liefern scharfe, oft tremolierende Riffs, die zwischen schnellen, thrashigen Läufen und groovenden Punk-Passagen wechseln. Sie sorgen für einen dichten, rohen Sound. Das Schlagzeug hält einen unerbittlichen, treibenden Puls, mal mit schnellen Bass-Passagen, mal mit geradlinigen, punkigen Beats, die dem Ganzen zusätzlichen Druck verleihen. Der Gesang ist rau, schreiend und von Wut geprägt.

„We Are 138“ eröffnet hart und direkt. Schnelles Schlagzeug, schneidende Gitarrenriffs und sofort schreiender Gesang bringt schnell Stimmung. „Only Thorns Can Embrace Your Condemned Throne“ startet basslastig und ist etwas zurückhaltender. Das Tempo steigert sich dann aber rasch zu einem unerbittlich harten Rhythmus. „Dødsferd“ selbst bleibt durchgehend bei hohem Tempo. Das Schlagzeug hämmert geradlinig, die Gitarren liefern dichte aggressive Riffs und der Gesang schreit das Titelwort mit purem Hass. „He’s Turning Blue“ bleibt hart und treibend ohne weiche Stellen. „Decay“ beginnt schwer und druckvoll bevor alles abrupt abbricht. „Bite It, You Scum“ kommt noch härter und direkter.  Das Schlagzeug knallt ungeschliffen, die Gitarren bleiben roh und der Gesang ist pure Aggression. „Ironfist“ rast in absurder Geschwindigkeit voran. Das Schlagzeug hämmert fast durchgehend, die Gitarren liefern schnelle  Riffs. „Me Misos sta Matia Vadizo Mprosta“ hält einen intensiven vorwärtsdrängenden Puls, das Schlagzeug treibt hart, die Gitarren bleiben dicht und der Gesang schreit unablässig, nur kurz unterbrochen von einer etwas ruhigeren Passage. „Braincell Battle“ bleibt durchgehend hart, schnell und brutal. „Stachtes“ verbindet treibende Black-Metal-Riffs mit punkigen Einschüben. „Wasted Again“ bringt anthemische Energie mit klaren sezierenden Gitarrensoli und treibendem Schlagzeug. „Prince of the Rodeo“ bleibt hart, die Gitarren setzen weitere scharfe Soli, das Schlagzeug treibt unerbittlich und der Gesang bleibt fordernd. „Forever Cursed“ runde das Album gut ab. Das Schlagzeug und die Gitarren klingen ungeschliffen und direkt. Der Gesang schreit mit voller Wucht.

Fazit:
Roh und kompromisslos. Die Compilation bündelt Eigenes und Cover zu einem dichten, wütenden Statement. Sie zeigt die Band von ihrer hasserfüllten und treibenden Seite.

Punkte:

Autor: Christian S.