DEOS – Augustus Omnipotens (2025)

 

Band: DEOS
Album: Augustus Omnipotens
Genre: Extreme Metal
Label: WormHoleDeath

Trackliste:
01. In Aeternam
02. Octavianus
03. Caesar Divi Filius
04. Gladium Stringere
05. Triuvirat
06. Dura Lex Sed Lex
07. Mortem Proditorum
08. Mylae Invicta
09. Dedecus Magni Lepidi
10. Ultimum Bellum
11. Pax Romana

Mit Augustus Omnipotens präsentieren DEOS ihr bislang konsequentestes Konzeptalbum.
Die französische Extreme-Metal-Formation widmet sich darin dem Aufstieg des römischen Kaisers Augustus und verbindet historische Erzählung mit musikalischer Wucht.
Der Fokus liegt klar auf Atmosphäre, Stringenz und thematischer Geschlossenheit.
Augustus Omnipotens ist weniger ein leicht konsumierbares Album als vielmehr eine bewusst dicht inszenierte Momentaufnahme.

Der Auftakt „In Aeternam“ macht unmissverständlich klar, wohin die Reise geht. Das Intro etabliert eine martialische Grundstimmung, die sich durch das gesamte Album zieht. Mit „Octavianus“ wird das konzeptionelle Fundament weiter gefestigt, ohne musikalisch neue Wege einzuschlagen. Der Gesang bleibt durchgehend aggressiv und funktional, stellt sich klar in den Dienst des Gesamtkonzepts. „Caesar Divi Filius“ punktet mit einer vergleichsweise stringenten Dramaturgie und klaren Spannungsbögen.
Die Produktion ist druckvoll, aber bewusst rau gehalten, was dem Album einen erdigen Charakter verleiht.
„Triumvirat“ unterstreicht die technische Präzision der Band, wirkt stellenweise jedoch etwas zu dicht arrangiert. DEOS setzen insgesamt stärker auf Geschlossenheit als auf Kontraste. „Dura Lex Sed Lex“ steht exemplarisch für diesen Ansatz und liefert kompromisslose Härte ohne Umwege. Zwischendurch sorgen dezente melodische Elemente für leichte Auflockerung. Mit „Dedecus Magni Lepidi“ gelingt es der Band, Atmosphäre und historische Thematik besonders wirkungsvoll zu verbinden. Die komplexen Songstrukturen bleiben dabei größtenteils nachvollziehbar. „Ultimum Bellum“ bündelt die zentralen musikalischen Elemente des Albums noch einmal mit Nachdruck. Hier erreicht die epische Ausrichtung ihren Höhepunkt. Der Schlusspunkt „Pax Romana“ sorgt für einen konsequenten und stimmigen Abschluss.

Anspieltipp: „Ultimum Bellum“

Fazit:
Augustus Omnipotens ist ein solides und in sich stimmiges Album, das vor allem durch sein Konzept überzeugt. DEOS bleiben ihrem Stil treu und liefern zuverlässigen Extreme Metal ohne große Risiken.
Wer epische Härte und historische Themen schätzt, wird hier gut bedient. Ein Album, das nicht alles neu erfindet, aber handwerklich überzeugt.

Punkte:

Autor: Tom K.