DARK REFLECTION – Under The Sign Of Vlad Tepes (2025)

   

Band: DARK REFLECTION
Album: Under The Sign Of Vlad Tepes
Genre: Blackened Death Thrash Metal
Label: Pest Records

Trackliste:
01. The Forest Of Impaled
02. Battle Of Giurgiu
03. The Forest Of Vlăsia
04. Battle Of Târgoviște

DARK REFLECTION ist eine Death Metal-Gruppe aus Italien und hat nichts mit der gleichnamigen Formation aus Schweden zu tun. Gegründet wurde die Band 2022 in Stadt Tolentino, welche  sich in der Provinz Macerata in der Region Marken befindet. Mit der vorliegenden EP Under The Sign Of Vlad Tepes veröffentlichten die Italiener im Jänner 2025 ihr erstes Release. Passend zum Titel wurde die Scheibe über das in Transsilvanien beheimatete Label Pest Records auf den Markt gebracht. Der Silberling beinhaltet 4 Tracks und bietet Unterhaltung für knapp 18 Minuten.

Schon beim ersten Track „The Forest Of Impaled“ wird klar, dass es sich hier nicht um eine reine Death Metal-Performance handelt. Vielmehr kann man die Darbietung der Italiener in die Blackened Death- bzw. Death Thrash Metal-Schublade einordnen. Ich denke dort sind DARK REFLECTION sehr gut aufgehoben. Die Musik bietet leider kaum nennenswerte Momente, da die Mucke sehr straight ausgefallen ist und daher keinen bleibenden Eindruck hinterlassen kann. Einzig Frontmann Mauro kann wirklich überzeugen, da er hörbar alles gibt. Der Sound wirkt etwas dumpf und dadurch fehlt es der Wiedergabe an Druck. Auch im zweiten Song „Battle Of Giurgiu“ agieren die Italiener sehr ähnlich was Strukturen und Riffing betrifft. So wird auch dieses Werk zu einem Durchläufer ohne Wiedererkennungsmerkmale. Durch die Laufzeit von ca. 5,5 Minuten entstehen sogar zusätzliche Längen, die den Zuhörer dazu ermutigen den nächsten Track anzuwählen. Auch die anderen beiden Titel „The Forest Of Vlăsia“ und „Battle Of Târgoviște“ werden in selber Manier vorgetragen und dadurch können sich auch 18 Minuten wie eine Stunde anfühlen. Leider weiß diese EP zu keiner Zeit wirklich zu überzeugen. Es gibt immer wieder kurze Lichtblicke und gute Ansätze aber zusammengefasst, ist es einfach zu wenig.

Fazit:
DARK REFLECTION performen in den vier Tracks viel zu geradlinig und ideenlos und können keinen bleibenden Eindruck beim Zuhörer hinterlassen. Alles wirkt als hätte man es schon oftmals gehört und gepaart mit fehlender Abwechslung entsteht rasch ein monotones Hörerlebnis.

Punkte:

Autor: Thomas Mais-Schöll