CULTUM MORTIS – Memoràndum (2025)

Band: CULTUM MORTIS
Album: Memoràndum
Genre: Blackened Death Metal

Trackliste:
01. Per la mort de déu
02. Guaita el dimoni
03. Malastrugança
04. Sóc com llucifer
05. Dret de cuixa
06. Els músics morts
07. Cor agre
08. Vicarius filii dei
09. Fill de satanàs
10. Dret de cuixa 
11. Vicarius filii dei

CULTUM MORTIS sind Urgesteine der spanischen bzw. katalanischen Metal-Szene. Gegründet wurde die Blackened Death Metal-Band bereits 1997 in der Ortschaft Bellcaire d’Empordà. Bis 2016 war man unter dem Namen STREAKS aktiv. 2016 erfolgte die Namensänderung. Unter neuer Besetzung veröffentlichte man 2019 mit der EP Ostium das erste Release. Danach folgten einige Wechsel im Line-Up und mittlerweile ist man nur noch als Trio unterwegs. Dieses Dreier-Gespann brachte im Februar 2026 das vorliegende Album Memoràndum. Die Scheibe wurde mit 11 Tracks bestückt und bietet Unterhaltung für knapp 50 Minuten.
Die drei Metal-Veteranen haben in den vielen Jahren nichts an Spritzigkeit und Brutalität eingebüßt und das bekommt der Zuhörer schon im ersten Track „Per la mort de déu“ zu spüren. Die Performance ist ein Mix aus rustikalem Death Metal und minimalen Black Metal-Einflüssen. Gesanglich setzt man auf tiefe Growls, die die spanischen Lyrics zum Besten geben. Mit diesem Vortrag kann man den Zuhörer sofort für sich gewinnen und mitreißen. Auch der Sound ist gut gelungen und so kommt man in den Genuss von klarer und druckvoller Death Metal-Mucke. Im zweiten Titel „Guaita el dimoni“ kommen sehr thrashige Anleihen zum Einsatz. Dadurch sorgt man gleich zu Beginn für frischen Wind. In der Mitte kommt dann ein sehr melodischer und grooviger Part, der zum Headbangen animiert, zum Einsatz. Erfrischend an der Darbietung ist vor allem die hörbare Spielfreude des Trios. Kann man förmlich den Spaß der Sache hören. Thrash-Kost steht auch im folgenden„Malastrugança“ auf der Speisekarte und auch hier zeigen CULTUM MORTIS ihre Erfahrung und ihre Leidenschaft. „Sóc com llucifer“ startet dann mit stampfendem Takt und groovigen Riffs und entlockt damit dem Zuhörer sofort ein Kopfnicken. Danach wechseln sich mitreißende und thrashige Parts immer wieder ab und so sorgt dieses Werk für mächtig Stimmung. Ein Oldschool Death Metal-Brett folgt dann an der fünften Stelle mit „Dret de cuixa“. Das katalanische Trio gibt sich auch in der zweiten Album-Hälfte keine Blöße und nimmt den Fuß nicht vom Gas-Pedal. Bei dieser Anzahl an Songs kommt es zum Ende hin natürlich zu Verschleißerscheinungen. CULTUM MORTIS schaffen es jedoch mit Charme und Hingabe, dass der Zuhörer darüber hinwegsieht. Zusammengefasst, liefern die Katalanen ein mitreißendes Album, das vor allem durch Spielfreude und seine mitreißende Art punktet, ab.

Fazit:
Das katalanische Death Metal-Trio CULTUM MORTIS liefert mit dem Debut-Album Memoràndum ein solides Werk ab. Dabei sticht vor allem die Spielfreude und die mitreißende Art und Weise hervor. Wer thrashigen Oldschool Death Metal mit spanischen Lyrics interessant findet, der sollte hier unbedingt reinhören!

Punkte:

Autor: Thomas Mais-Schöll