REVEL IN FLESH – Flesh For The Kult Of Death (2026)

Band: REVEL IN FLESH
Album: Flesh For The Kult Of Death
Genre: Death Metal
Label: War Anthem Records

Trackliste:
01. Flesh for the Kult of Death
02. Bodybag Inferno
03. The Grave Robber
04. Pool of Blood
05. Hellhole
06. Tomb Stalker
07. Death Kult Maniacs
08. Priest of Flesh
09. Demon Dawn
10. The Last Farewell
11. All I Had (I Gave) (Crowbar Cover)

Die deutsche Kult Death Metal-Gruppe REVEL IN FLESH kehrt 2026 mit einem neuen Longplayer zurück. Nachdem die Band 2019 mit The Hour Of The Avenger eines der besten Genre-Alben in diesem Jahr veröffentlicht hatte, wurde es relativ ruhig um die Truppe rund um Frontmann Ralf Hauber. Von der damaligen Besetzung blieb nur dieser übrig und so scharrte er eine neue schlagkräftige Gruppe um sich. Mit neuen Musiker an seiner Seite wurde das neue Werk mit Titel Flesh For The Kult Of Death eingespielt. Die Scheibe erblickte im September 2026 das Licht der Tonträger-Welt. Das Album wurde mit 11 Tracks bestückt, bietet Unterhaltung für 47 Minuten und 35 Sekunden und wird über das deutsche Label War Anthem Records vertrieben.

Das Vierer-Gespannt legt gleich beim Opener und zugleich Titel-Track „Flesh for the Kult of Death“ wuchtig in bester Schweden Death Metal-Manier los. Sägende Gitarren, tiefe Growls und düstere Grundstimmung sind die perfekte Rezeptur für einen zufriedenen Zuhörer und das wissen die erfahrenen Musiker. Die Mucke ist zwar etwas geradlinig, kann aber immer zum richtigen Zeitpunkt für notwendige Abwechslung sorgen. An der Wiedergabe gibt es nichts auszusetzen, da man druckvollen und klaren Sound serviert bekommt. Im zweiten Titel „Bodybag Inferno“ setzt man auf eine ähnliche Herangehensweise, agiert aber wesentlich grooviger als zuvor und entlockt so der Hörerschaft das eine oder andere Kopfnicken. Mitreißend und düster geht es an der dritten Stelle in „The Graverobber“ zur Sache. Bis auf die Tatsache, dass wahre Höhepunkte fehlen und die melodische Komponente etwas zu kurz kommt, kann man sich nicht über das bisher Gehörte beschweren. Gefühlt orientiert sich die Band zu sehr an den anderen Hauber/Pettersson-Projekten Rotpit und Heads For The Dead. Im folgenden „Pool Of Blood“ scheint man diesen Kritikpunkt selbst erkannt zu haben und agiert auf einmal viel spielfreudiger als zuvor und dadurch wird diese Nummer zum bisher ersten Highlight auf dem Album. Nun dürfte der Knoten aufgegangen sein, denn auch der folgende Track „Hellhole“ kann den Zuhörer mit fetten Riffs und stampfendem Takt sofort abholen und in seinen Bann ziehen. „Tombstalker“ wirkt im Gegensatz zu den vorherigen Tracks zu belanglos und kann kaum positive Akzente noch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dafür schlägt „Death Kult Maniacs“ wie eine Granate ein und lädt mit einer Death `n´ Roll-Performance zum Mosh-Pit ein. In den verbleibenden drei offiziellen Songs lassen REVEL IN FLESH nichts mehr anbrennen und liefern mit „Priest Of Flesh“, „Demon Dawn“ und „The Last Farewell“ noch starke Werke zum Schluss. Als Zugabe bekommt man noch eine Cover-Version des Crowbar-Songs „All I Had (I Gave)“ geboten. Ich muss gestehen, dass mir die Cover-Version besser gefällt als das Original und dadurch wird diese Werk mit einem Feuerwerk abgeschlossen.

Fazit:
REVEL IN FLESH haben endlich den Weg aus der Gruft gefunden und sorgen mit dem vorliegenden Album Flesh For The Kult Of Death für ein kräftiges Lebenszeichen. Zwar hat man mit der neuen Besetzung noch nicht ganz zu alter Stärke zurückgefunden, aber die Fan-Base frohlockt über dieses neue Werk.

Punkte:

Autor: Thomas Mais-Schöll