Band: FIREFLAME
Album: Force Against The End
Genre: Metalcore
Label: WormHoleDeath
Trackliste:
01. FireFlame – Rising
02. FireFlame
03. The Last Ride
04. Something Is Wrong
05. The Doomed
06. Not the Man You Think
07. City of Corruption
08. Scapegoat
09. Let Her Burn
10. The Omen
11. Praise Your Death
12. F.A.T.E.
13. Solution of the Time
14. Unacceptale
15. No Awareness

FIREFLAME eine modern Metalcore Band aus Japan hat ihr Debutalbum Force Against the End veröffentlicht. Es handelt sich um eine junge Formation, das hört man stellenweise durchaus heraus, der Mix ist vor allem in den ersten beiden Nummern nicht immer 100% am Punkt, der Gesang ist nicht immer ganz dort wo man ihn erwartet. Man hört aber auch viele verschiedene Einflüsse, von klassischen Heavy Metal mit langen Soli, über Death Metal Growls und Metalcore, aber auch Hardrock Passagen, was den Eindruck erweckt, dass man sich noch nicht auf einen grundlegenden Stil festlegen wollte/konnte. In 15 Songs mit einer Länge von etwas mehr als einer Stunde nimmt sich FIREFLAME Raum sich auszuprobieren und lässt sich nicht von Genregrenzen aufhalten.
Die ersten beiden Songs wirken irgendwie, als wollte sich die Band vorstellen, und ihre Wurzeln präsentieren und aufarbeiten. Passend dazu der Titel der ersten Nummer „FireFlame“. Tatsächlich wird das Album nach diesen Opener Songs aber erst interessant und nimmt Fahr aus. „Something ist Wrong“ begrüßt den Hörer mit Technobeat als Intro, mit wesentlich ausgefeilteren Gesangsparts, und auch besserem Mix als zuvor. Man gewinnt den Eindruck, dass erst hier wirklich zur Geltung kommt, wie vielseitig die Jungs aus Japan eigentlich sind. Dieser Wandel zieht sich auch weiter durch die nächsten Nummern, Mal härter („The Doomed“) Mal melodisch-sanft („Not the Man you think“) aber auch trashig-schnell („Scapegoat“) bekommt man hier zum Teil richtig gute Arbeit zu hören. Die Gitarren sind einerseits melodisch und gut als Opener eingesetzt, aber auch wuchtig und voll und geben den Nummern Speed und Druck, der Gesang ist sehr vielseitig, die klaren Gesangsparts sind emotional und voll, aber es wird auch viel ausprobiert, teilweise denkt man an Marilyn Manson, manchmal an Five Finger Death Punch aber auch Growls kommen nicht zu kurz. Ein bisschen fehlt es an Eingängigkeit und manchmal fühlt man sich als Hörer von den vielen Stilrichtungen etwas überfordert.

Fazit:
Force Against the End ist ein großteils gelungenes Debut, das versucht sehr viele Einflüsse und Stile zu vereinen, was nicht immer ein Pluspunkt ist, vor allem wenn man das Album am Stück durch hört. Einzelne Nummern für sich genommen wirken in diesem Fall wesentlich besser, und bringen das Können von FIREFLAME besser zu Geltung. Hier kann man auf jeden Fall hoffen, dass es ein zweites Album geben wird in dem die Truppe aus Japan ihren Stil schon etwas mehr gefunden hat.
Punkte:
Autor: Evelyn
