Band: GORTHRIM
Album: Unity Through Fire
Genre: Vking/Death Metal
Trackliste:
01. Off To War
02. Return To Ashes
03. Viking Brotherhood
04. Golden Future
05. Marhata (Bonus)

GORTHRIM aus Sachsen in Deutschland veröffentlichen mit der EP Unity Through Fire ihr bereits drittes Studiowerk einer LP (Yggdrasil 2022) und einer EP (Straight to Valhalla 2025). In ca 25min bekommt man 5 recht abwechslungsreiche Lieder serviert, die sich stilistisch irgendwo im Viking und Melodic-Death Metal einordnen lassen.
Musikalisch schöpft man aus, was die Genre Kombination hergibt. Melodische Gitarrenparts unterstützt von treibendem, hämmernden Schlagzeug hätzen durch die erste Nummer „Off to War“. Der Gesang ist Growl in verschiedenen Höhen und Tiefen, manchmal sogar tatsächlich zu verstehen wenn man sich bemüht. „Return to Ashes“ folgt mit einer ganz anderen Grundstimmung. Hier wird man von sanften Gitarrenmelodien auf eine Gedankenreise geschickt und auch im Verlauf des gesamten Liedes bleibt dieser melodisch/sanfte rote Faden erhalten. Diese Stimmung setzt sich auch in „Viking Brotherhood“ fort, wird hier aber noch ergänzt durch die zart hoffnungsvolle Vorstellung von Zusammenhalt und Einigkeit. Musikalisch gibt es hier einige Ausflüge in klassischen Heavy Metal der alten Schule aber auch Hardrockeinflüsse sind in der Melodieführung hörbar. „Golden Future“ reißt einen durch mehr Speed und schnellere Rhythmen wieder aus der durchaus angenehmen Sanftheit der vorangegangenen Nummern und zeigt nochmals was Viking Metal ausmacht. Den Abschluss bildet die Nummer „Marhata“, ein reines Instumentalstück, das musikalsch sehr überzeugend und kurzweilig aufgebaut ist und einen starken Kontrast zu den anderen Songs bildet. Es ist grooviger und tragender als die Vorgänger, bildet aber auf jeden Fall einen guten Abschluss.

Fazit:
GORTHRIM hat mit Unity Through Fire ein soldies Werk geschaffen. Die Nummern sind abwechslungsreich, auch wenn es in der Mitte etwas an Energie fehlt und für meinen Geschmack zu viel Augenmerk auf sanfte Gitarrenklänge gelegt wird. Eine echte Überraschung ist auf jeden Fall „Marhata“ als letzte Nummer. Schon allein für diesen Track lohnt sich dieses Album auf jeden Fall.
Punkte:
Autor: Evelyn
