APOSTASIE – Non Est Deus (2024)

Band: APOSTASIE
Album: Non Est Deus
Genre: Melodic Folk/Black Metal

Trackliste:
01. Intro
02. Non Est Deus
03. Theotókos
04. Isapóstolos
05. Eikon
06. But schreit Palästina
07. Pein, Pest
08. Ich, Novus Alexander
09. Es ist kein Gott

APOSTASIE ist ein Projekt, welches sechs Musiker unter diesem Namen vereint. All jene sind jedoch schon länger in der Musikszene aktiv und haben sich unter jenem Bandnamen nun ein Konstrukt errichtet, welches sich, mit ihrem Erstling, wohl einem Konzept unterordnen wird.

Denn ihr Erstlingswerk, welches auf den Namen Non Est Deus hört, ist ein klassisches konzeptionelles Werk. Zum Thema hat man sich die „Historia Ecclesiastica Perversa“ genommen. Zeitlich bewegen sich die lyrischen Themen von der Geburt Christi bis zur Reformation durch Martin Luther. Gespielt wird eine Mischung aus Folk und melodischem Schwarzmetall, der zwar nicht thematisch, aber durchaus musikalisch an Pagan Gespanne wie THORONDIR erinnert. „Non Est Deus“ ist wohl das Lied welches sich am besten von allen anderen abhebt. Das knapp 10 Minütige Titellied bietet am meisten Abwechslung. Gerade durch den Einsatz der Hurdy Gurdy und dem weiblichen Zweitgesang entsteht eine gute Atmosphäre. Leider vermögen es die anderen 8 Liedern auf Non Est Deus, sich nicht mehr so merklich zu unterscheiden. „Eikon“ wäre wohl noch das Stück, welches sich dort anschließt, da hier durch die Hurdy Gurdy noch eine leichte, arabisch anmutende Geräuschkulisse hinzugefügt wird. Ansonsten wirkt alles sehr aus einem Guss. Gesanglich besinnt man sich auf die deutsche Sprache und paart diese mit lateinischen Passagen. Diese Mischung wird wohl von persönlichen Präferenzen abhängig sein, ob dies so jedem Hörer gefällt.

Fazit:
APOSTASIE können einen durchwegs stabilen Eindruck, mit ihrem ersten Werk Non Est Deus hinterlassen. Gerade das Titelstück bietet Abwechslung und spiegelt das Konzept hinter diesem Album wohl am besten wieder. Leider fallen die restlichen Lieder etwas ab.

Punkte:

Autor: Julian Gabelunke