Band: FROM ASHES REBORN
Album: Chasing Utopia
Genre: Melodic Death Metal
Trackliste:
01. Colossal March
02. Soulless Legions
03. In Truth Divided
04. Summoning The Shadows
05. Chasing Utopia
06. Through Darkest Fires
07. Wraiths Of Memories
08. One With My Demons
09. Interlude
10. Venomous Crown
11. Too Blind To Speak
12. Beyond Infinity
13. Echo Chambers

Mit Schlachtfeldtrommeln und orchestraler Untermalung beginnt Chasing Utopia, das neue Album von FROM ASHES REBORN aus Rheinland-Pfalz (Deutschland). Es ist das zweite Studioalbum dieses Quartetts und ein wirklich gelungenes, dem ganz elegant und leicht der Brückenschlag zwischen 90er Jahre Death Metal alla frühen In Flames oder Amon Amarth und einem ganz eigenen frischen Stil gelingt.
Wenn man Melodic Death Metal in seiner puren ursprünglichen Form mag, wird man hier von den ersten Gitarrentönen abgeholt und in ein über eine Stunde dauerndes Klangerlebnis mitgenommen. Experimente wurden zwar keine gewagt, wäre in diesem Fall aber auch garnicht notwendig gewesen. Die Songs sind durchwegs ein ausgewogenes Zusammenspiel aus ruhigen eingängigen Gitarrenmelodien, schnellen Riffs und kraftvollem Growlgesang, die gut das Thema des Albums widerspiegelen, in dem es um den Niedergang aber auch Hoffnung für unsere Gesellschaft geht.
Auch wenn man dieses Album am besten als Gesamtpaket genießt um alle Höhen und Tiefen möglichst intensiv zu erleben, hier trotzdem zwei Tracks die besondere Aufmerksamkeit verdienen: Namensgeber „Chasing Utopia“, schon wegen dem eingängigen Riff am Anfang sehr hörenswert, wird aber abgerundet von einer kraftvollen Doublebase und emotionalen Gesangsparts. Und „Venomous Crown“ mit „Interlude“ als Einstimmung, das zwar sehr melodisch ist, aber auch mit etwas mehr Rhythmus aufwarten kann.

Fazit:
Zusammengefasst handelt es sich bei Chasing Utopia von FROM ASHES REBORN um ein großartiges Werk, das mir vor 20 Jahren genauso gut gefallen hätte, wie es mir heute gefällt und hoffentlich auch in 20 Jahren noch seinen Stellenwert hat. Die vier Musiker harmonieren großartig zusammen und bringen eine mitreißende Energie in diese Platte. Hoffentlich kann man sich dieses Meisterwerk auch irgendwann irgendwo live genießen.
Punkte:
Autor: Evelyn
