Band: STENCH OF SORCHERY
Album: The Palegold Menace
Genre: Melodic Black/Death Metal
Trackliste:
01. Fear Facer (The Palegold Menace)
02. Stain Of Suspicion
03. Here In The Dark
04. Warden Of The Last Dawn Light
05. The Stench Of Sorcery
06. Alric’s Deadly Omen
07. Superstition 33: Eternal Demand
08. Grudgeborn (Accursed Be He, The Doomwalker)

STENCH OF SORCERY wurde 2024 ursprünglich als One Man Death Metal-Project vom spanischen Musiker Jaume Roca Roca gegründet. Beheimatet ist dieses in der katalanischen Gemeinde Polinyà der Provinz Barcelona. Als Solist veröffentlichte der Katalane mit Unseen Battles und Spellcaster insgesamt zwei EPs. Mittlerweile fand er mit Gerard Busquets Ferré und Luís Vargas zwei Mitstreiter. Als Trio brachten sie im April 2026 den vorliegenden Longplayer auf den Markt. Dieser trägt den Titel The Palegold Menace, wurde mit 8 Tracks bestückt und bietet Unterhaltung für ca. 38 Minuten.
Schon beim Opener und zugleich Titel-Track „Fear Facer (The Palegold Menace)“ zeigen die Katalanen ihre musikalische Ausrichtung. Der Zuhörer bekommt oldschooligen Death Metal mit groovigen und melodischen Elementen geboten. Diese Mixtur kann den Zuhörer sofort abholen und mitreißen. Der Sound ist dabei klar und druckvoll zugleich und daher gibt es hier nichts zu kritisieren. Die fehlende Innovation kommt hier nicht negativ zum Tragen, da man es perfekt versteht, diese Mangel mit der Stimmung auszugleichen. Im zweiten Song „Stain Of Suspicion“ agiert das Trio ähnlich, aber etwas thrashiger und flotter als zuvor. Dadurch sorgt man gleich zu Beginn für frischen Wind und kann die Hörerschaft bei Laune halten. In bester Death `n´ Roll-Manier legen STENCH OF SORCERY in der dritten Nummer „Here In The Dark“ los. Hier bleibt wohl keine lange Mähne still. Auch in weiterer Folge kann das Death Metal-Trio das anfängliche Niveau halten. Man versteht es auch im weiteren Verlauf immer wieder, für Abwechslung zu sorgen und dadurch kann man den Zuhörer stets gut binden. Zusammengefasst muss man sagen, dass STENCH OF SORCERY zwar das Rad zu keiner Zeit neu erfunden haben, aber sie schaffen es, im Gegensatz zu vielen Genre-Kollegen, ein durchgehend unterhaltsames Album vorzulegen. Wer also Mucke sucht, um seine Mähne stimmungsvoll zu entstauben bzw. von Schuppen zu befreien, findet hier die perfekte musikalische Untermalung dafür.

Fazit:
Das katalanische Death Metal-Trio STENCH OF SORCERY schafft es auf ihrem Debut-Album The Palegold Menace oldschooligen Death Metal mit groovigen und melodischen Akzenten aufzupeppen. Durch dieses Rezept sorgt man für reichlich Stimmung und kann Szene-Fans begeistern.
Punkte:
Autor: Thomas Mais-Schöll
