Band: IN AETERNUM
Album: …Of Death And Fire
Genre: Black/Death Metal
Label: Soulseller Records
Trackliste:
01. Danse Macabre
02. Beneath The Darkened Tomb
03. The Day Of Wrath (Dies Irae)
04. Spirits Of The Dead
05. Mortuary Cult
06. The Vile God Of Slime
07. Bow To None
08. De Profundis
09. Goddess Of Abominations
10. The Hourglass (Memento Mori)
11. To Those Who Have Rode On

Die Urgesteine des Black/Death Metals melden sich mit einem neuen Album zurück! IN AETERNUM sind seit 1994 aktiv und veröffentlichten bisher 6 EPs und 4 Longplayer und zählen somit zum fixen Bestandteil der Szene. Mit dem vorliegenden Werk …Of Death And Fire folgte nun das fünfte Studio-Album der Skandinavier. Die Scheibe wurde mit 11 Tracks bestückt, bietet Unterhaltung für ca. 43,5 Minuten. Vertrieben wird diese über das niederländische Label Soulseller Records und ist sowohl im CD- als auch Vinyl-Format erhältlich.
Mit dem episch klingendem Intro „Danse Macabre“ leiten die Schweden das Album ein und lassen auf ein mächtiges Werk hoffen. Diese Erwartungshaltung wird keinesfalls enttäuscht denn schon der erste Track „Beneath The Darkened Tomb“ lässt die Herzen der Fan-Gemeinde höher schlagen. IN AETERNUM schaffen es das epische Flair auch in diesem Track mitzunehmen. Der Zuhörer bekommt Black/Death Metal geboten, wie man ihn von schwedischen Vertretern der Neunziger kennt und liebt. Rasante Riffs wechseln sich mit melodischen Passagen ab und haben dabei einen guten Wiedererkennungswert. Im darauf folgenden Titel „The Day Of Wrath“ verzichtet man vorherigen Anleihen und zelebriert Death/Thrash Metal in Reinkultur. Leider ist die Nummer viel zu straight, wirkt wie ein kurzer Lückenfüller und kann keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Grooviger Death Metal wird dann an der vierten Stelle mit „Spirits Of The Dead“ geboten. Der große Wurf gelingt zwar auch diesmal nicht aber zumindest kann man mit dieser Performance den Zuhörer zurück gewinnen. Leider findet man auch im nächsten Track „Mortuary Cult“ nicht so recht in die Spur zurück. Die Mucke wirkt großteils als hätte man sie schon 100 mal gehört und daher ist es schwer den Zuhörer damit zu begeistern. Mit ein paar melodischen Passagen hätte man das Ruder durchaus herumreißen können. Mit „The Vile God Of Slime“ kann man endlich wieder für Begeisterung bei der Hörerschaft sorgen. Der im Mid-Tempo gehaltene Song kann durch groovige Riffs für Stimmung sorgen und endlich zeigen die Schweden in kurzen Momenten wieder ihre melodische Seite. In der ersten Hälfte von „Bow To None“ setzte man wieder auf einen Mix aus Death- und Thrash Metal, aber ab der Mitte zeigen IN AETERNUM wieder warum sie schon so lange in der Szene aktiv sind und können das Ruder mit mitreißenden Parts herumreißen. Nach dem ca. 50 sekündigen Interlude „De Profundis“ geht es weiter mit dem Titel „Goddess Of Abominations“. Hier steht wieder stampfender Black/Death Metal an der Tagesordnung. Im vorletzten Song „The Hourglass“ kann man endlich wieder für Furore sorgen. Man bekommt wieder melodischen Black/Thrash Metal serviert, der den Zuhörer sofort in seinen Bann ziehen kann. Man fragt sich wirklich warum die Skandinavier auf ihrer Scheibe so mit harmonischen Riffs gegeizt haben, da sie ihr Handwerk in diesem Bereich perfekt beherrschen. Abgeschlossen wird das Album mit dem längsten Track des Albums. Dieser hat den Titel „To Those Who Have Rode On“ und hat eine Laufzeit von etwas mehr als sieben Minuten. Die Nummer startet ruhig mit ansprechender Akustik-Gitarre und baut sich behutsam auf. Nach ca. 1,5 Minuten setzen dann E-Gitarren-Klänge ein und man glaubt es kaum aber IN AETERNUM zeigen endlich ihr volles Potential. Sie zelebrieren zum Ende in Höchstform und runden diese Werk doch noch versöhnlich ab.

Fazit:
IN AETERNUM können auf ihrem fünften Studio-Album …Of Death And Fire nur stellenweise für Begeisterung sorgen. Teilweise wirkt die Darbietung jedoch ideenlos und kann den Zuhörer nicht richtig abholen. Sobald mehr melodische Riffs einfließen, entfalten die Schweden ihr ganzen Potential. Auch wenn man nicht über die volle Distanz überzeugen konnte, ist diese Scheibe dennoch Pflicht für hartgesottene Anhänger der Skandinavier.
Punkte:
Autor: Thomas Mais-Schöll
