DODENGOD – Heralds Of A Dying Age (2025)

 

Band: DODENGOD
Album: Heralds Of A Dying Age
Genre: Death/Black/Doom Metal
Label: Pest Records

Trackliste:
01. In Darkness
02. The Grinder Feeds On Hate
03. Breathe Deep The Dark
04. The Adversary
05. Devouring Fires
06. Heralds Of A Dying Age
07. Born
08. No Distant Flame Ahead
09. Flesh-Tech
10. In Death

DODENGOD ist ein Death/Doom Metal-Trio aus Belgien. Beheimatet ist die Band in Tielt bzw. Waregem und ist seit 2026 aktiv. 2018 veröffentlichten die Belgier ihr Debut-Album mit dem Titel Salvation. Im Februar 2025 folgte dann mit dem vorliegenden Longplayer Heralds Of A Dying Age das zweite Studio-Album. Dieses wird über das rumänische Label Pest Records vertrieben, beinhaltet 10 Tracks und bietet Unterhaltung für knapp 44 Minuten.

Nach dem Intro „In Darkness“ bekommt es der Hörer auch gleich mit dem ersten Vorgeschmack in Form des Openers „The Grinder Feeds On Hate“ zu tun. Ich muss sagen, die Belgier halten ihr Versprechen ein und kommen mit einem guten Mix aus Death-, Black- und Doom Metal um die Ecke. Das Hauptaugenmerk liegt in dieser Nummer auf oldschooligem Death Metal aber man setzt immer wieder schwarzmetallische, doomige und melodische Akzente. Dadurch wirkt die Performance erfrischend und zu keiner Zeit langatmig bzw. langweilig. Der Sound ist klar und druckvoll und es gibt keinen Anlass zur Kritik. Im zweiten Titel „Breathe Deep The Dark“ verliert man das Ziel komplett aus den Augen und man bekommt ein 08/15 Death/Thrash-Stück zu hören. Dazu sind auch noch schräge Töne (nehme an es handelt sich um Synths) im Hintergrund zu hören, die dem Klangbild eher schaden als es aufzuwerten. Schade, dass DODENGOD ihren Kredit vom Beginn so schnell verspielt haben. In Nummer 4 „The Adversary“ macht man wieder einiges gut und zeigt wieder anfängliche Stärken. Einzig die bereits erwähnten Synth-Einspielungen hätte man sich sparen können, da sie keinen Mehrwert haben. Groovig geht es dann in „Devouring Fires“ zur Sache und hier kommt wieder richtig Stimmung auf und man kann auch hier bis auf die schräge Hintergrund-Beschallung überzeugen. Im Titel-Song „Heralds Of A Dying Age“ bekommt man ähnliche Hausmannskost serviert. Der Namensgeber sticht punkto Songwriting nicht aus der Liste hervor. Erstmals aufhorchen lassen die Belgier mit „Born“. Hier zeigen DODENGOD erstmals ihre Black Metal-Seite und diese kann sich hören lassen. Man bekommt düstere Mucke mit fiesem Gekeife zu hören und die tiefen Growls haben großteils Pause. Mit diesem Stilwechsel sorgt man für frischen Wind und bringt ordentlich Abwechslung in die Tracklist. „No Distant Flame Ahead“ bietet Doom/Death Metal mit guter Atmosphäre und leichten Black Metal-Anleihen. Diesmal klingen auch die Synths zumindest teilweise nicht so schräg wie zuvor. Wenn man diese besser einsetzen würde, wäre ein wesentlich besseres Ergebnis zu erzielen. „Flesh-Tech“ bietet wieder schwarzmetallische Rohkost und ich muss sagen, dass mir DODENGOD in diesem Track am besten gefallen, da erstmals alles perfekt harmoniert. Abgerundet wird des Album vom dem Outro „In Death“. Alles in allem ein solides Album, das jedoch in einigen Bereichen noch viel Luft nach oben hat.

Fazit:
DODENGOD liefern auf ihrem zweiten Album Heralds Of A Dying Age einen Mix aus Death-, Doom- und Black Metal. Gerade bei den Songs mit mehr Black Metal-Anteilen können die Belgier überzeugen aber oftmals steht man sich mit schrägen Synths selbst im Weg.

Punkte:

Autor: Thomas Mais-Schöll