DISINTER – Laments Of The Unborn (2024)

  

Band: DISINTER
Album: Laments Of The Unborn
Genre: Death Metal
Label: Pest Records

Trackliste:
01. Sowing
02. Necrophiliac Pleasure
03. Traped In The Eternal Dark
04. Soulgrinder
05. In Catalepsya I Dwell
06. Skining Me 
07. I Have Come
08. Rotten Human Scraps
09. Renacer
10. Dead Man Way
11. Into My Brain

DISINTER ist ein Death Metal-Vertreter aus Peru. Gegründet wurde die Band bereits 1993 in der peruanischen Metropole Lima. Das vorliegende Werk Laments Of The Unborn umfasst die ersten beiden Demos Laments From The Castle of Sorrow (1996) und Unborn (1997). Ursprünglich bereits 2001 veröffentlicht, bekommen diese Werke nun vom rumänischen Label Pest Records ein Re-Release spendiert. Der Silberling umfasst 11 Tracks und bietet todesmetallische Unterhaltung für 37 Minuten und 17 Sekunden.

Wenn man bedenkt, dass diese Stücke gut 30 Jahre auf dem Buckel haben und die Anfangsphase der Band darstellen, dann darf man mit dem Gehörten durchaus zufrieden sein. Der Sound ist natürlich, der Aufnahme geschuldet, eher dumpf und hat einige Lautstärkenschwankungen. Wer davon nicht abgeschreckt ist, wird hier mit oldschooliger und nostalgischer Mucke belohnt. Die Peruaner orientieren sich hörbar an Bands wie MORBID ANGEL, DEICIDE usw. und genau dieser Anhängerschaft sei diese Demo-Compilation ans Herz gelegt. Es ist eigentlich nur schade, dass man aus den ursprünglichen Aufnahmen nicht mehr herausholen konnte da es die Songs verdient hätten, neu aufgenommen zu werden. Die Tracks haben auf jeden Fall das Potential auch in der heutigen Zeit für Furore bei Genre-Anhängern zu sorgen. So bleiben diese Zusammenstellung der Demos eher der hartgesottenen Hörerschaft vorbeihalten. Eventuell könnten auch Nostalgie-Fetischisten Gefallen an diesem Silberling finden da sich sofort an die frühen 90er erinnert fühlt.

Fazit:
Mit Laments Of The Unborn bekommt man zwei Demos der peruanischen Death Metal-Veteranen DISINTER zu hören. Geprägt von Bands wie MORBID ANGELS, DEICIDE usw. wird man sofort an die frühen 90er zurückversetzt. Wer nostalgische Death Metal-Zeiten vermisst, sollte sich dieses Release definitiv besorgen!

Punkte:

Autor: Thomas Mais-Schöll