Band: BRÜDNY SKÜRWIEL
Album: Silesian Bastards
Genre: Black/Thrash Metal
Label: Old Temple
Trackliste:
01. Silesian Bastards
02. New Commandments
03. We Burn Your Crucifix
04. Visions Of Satanik Might
05. Brüdny Skürwiel (Four Drunkmen Of Alkoholypse)
06. The First Ones In Line
07. Triumph Of Wrath
08. End Of All Faith
09. The Last Raping Of Christ
10. Powers Of Darkness (Gospel Of The Horns Cover)

*Plop* – aaah, welch schönes Geräusch es doch an so einem warmen, sonnigen Vorsommer-Tag doch ist. Aber ihr kennt das wahrscheinlich auch, einmal nicht aufgepasst, zu viel Druck auf der Leitung und schon schäumt es nur so vor sich hin. Meistens passiert das in einem Tempo, welches man nicht erwartet hat und schon ist die Sauerei perfekt! Wo wir gerade bei Tempo und dem Genuss von hopfenhaltigen Getränken sind, passt es doch ganz gut die erste Platte von BRÜDNY SKÜRWIEL an zuschmeißen.
Die vier Herren aus Polen servieren uns mit ihrem ersten Album Silesian Bastards nämlich eine gehörige Portion an Tempo, welches den geneigten Thrash und Speed Metaler zum Headbangen verleiten dürfte. Das Ganze wird weiterhin mit einem ordentlichen Einschlag Black Metal verfeinert, somit kommt eine recht eigene Mischung heraus. Musikalisch erinnert das dann vor allem an einen Klang aus den 90ern, wobei das hier doch glatter daher kommt, als die Produktionen damals. Gerade das Stück „Brüdny Skürwiel (Four Drunkmen of Alkoholypse)“ verdeutlicht den Einfluss dieser drei Genres, die von BRÜDNY SKÜRWIEL gespielt werden. Schnell, kompromisslos und voll ins Gesicht. Das spiegelt sich auch in den Lauflängen der Lieder wieder, die meisten Titel laufen knapp unter drei Minuten und geben euch somit kaum eine Pause um zu verschnaufen – braucht der trainierte Metaller ja auch nicht!

Fazit:
Nach drei Demos und einer Split mit NUNSLAUGHTER, hat das polnische Quartet BRÜDNY SKÜRWIEL,
nach elf Jahren der Gründung ihren ersten Langspieler veröffentlicht. Silesian Bastards nimmt beim Thema Tempo keinen gefangen und prescht von Sekunde eins nach vorne. Leider sind die Songstrukturen recht repetitiv und somit vermag kein Titel wirklich herauszustechen. Wer Lust auf 30 Minuten Tempo der alten Schule hat sollte hier definitiv beide Ohren risikieren, für alle anderen bleibt „Brüdny Skürwiel (Four Drunkmen of Alkoholypse)“ zum Reinschnuppern.
Punkte:
Autor: Julian Gabelunke
