UBUREN – Dødsdans i aske (2026)

Band: UBUREN
Album: Dødsdans i aske
Genre: Black/Viking Metal

Trackliste:
01. I Seek Death
02. Vettenes dødsdans
03. Burn the Bridge
04. Formed by Time
05. Brister i vevet
06. Blod og bein
07. Light My Pyre

UBUREN kommen aus Norwegen und wurden 2010 gegründet. Die Norweger haben ihre Band nach einem Berg benannt, an dem laut lokaler Überlieferung unerwünschte Kinder ausgesetzt wurden. Mit dem aktuellen Album Dødsdans i aske liefert das Trio ihr fünftes Album. Die Texte kreisen um Gewalt, Einsamkeit, Leid und den Lauf der Zeit. Die Band spielt kalten, rauen Black Metal mit viking-metallischer Kante, Tremolo-Riffs und gekonntem Einsatz melancholischer Melodien.

Die Gitarren führen mit sägenden Tremolo-Läufen und oft melancholischen Riffs. Der Ton bleibt durchgehend rau. Auf Soli wird komplett verzichtet, melodisch schwer mit offenen, kalt wirkenden, Passagen. Das Schlagzeug arbeitet mit Blastbeats und Doublebass. Bei längeren Tracks wird daraus ein marschartiges Hämmern. Der Ton bleibt durchgehend hart und gibt wenig Raum zum Durchatmen. Der Gesang kommt als hoher, giftiger Scream, Mehrsprachig (englisch und norwegisch). 

„I Seek Death“ öffnet hart. Tremolo und Blastbeats knallen ohne Vorspiel los. Man wird direkt in die Verzweiflung gezogen. „Vettenes dødsdans“ hält das Tempo des Totentanzes im selben Tempo. Trotzdem wird es kälter. „Burn the Bridge“ ist das Herzstück des Albums. Schwere Schläge, sägende Gitarren, ein melancholischer Mittelteil. Erbarmungslos kommt die Härte trotzdem zurück. „Formed by Time“ beginnt mit dem klaren Chor. Nach kurzer Zeit übernehmen Giftgesang und sägende Riffs. Durchatmen darf man trotz der atmosphärischen Dichte nicht. Die Norweger werden gegen Ende wieder hart. „Brister i vevet“ reißt die Stimmung wieder auf. Es gibt dichte, treibende Riffs. Die Stimmung wird kalt und kriegerisch. „Blod og bein“ ist das kürzeste Stück. Es nimmt Tempo heraus und bereitet auf das Ende vor. „Light My Pyre“ schließt mit gut sieben Minuten. Der wiederholter, marschartiger Ton vereinnahmt alles. Ein Ausbrennen, ohne Ausbruch. 

Fazit:
Aschekalt und unerbittlich. Das Trio liefert sieben Tracks: gut dreiunddreißig Minuten, rauer Black Metal mit viking-metallischer Kante, ohne den Weg zu verlassen. Der klare Chor in „Formed by Time“ öffnet das Album einmal melancholisch. Der lange Schluss lässt den Scheiterhaufen auf eine deprimierende Art und Weise, ohne Spektakel, ausbrennen. UBUREN liefert, was man sich erwartet: Ein Todestanz in der Asche.

Punkte:

Autor: Christian S.