Band: ROT FESTER
Album: Death Row
Genre: Death Metal
Trackliste:
01. Rot Fester
02. Prisoner Of War
03. No Place, No Voices
04. Death Row
05. Another Storm Brewing

ROT FESTER nennt sich dieses Death Metal-Trio aus Schweden, das seit 2023 aktiv ist. 2024 veröffentlichte die Band mit der EP Condone And Candemn ihr erstes Release. Im November 2025 folgte mit der vorliegenden EP das zweite Release der Skandinavier. Diese trägt den Titel Death Row, wurde mit 5 Tracks bestückt und bietet todesmetallische Unterhaltung für 19 Minuten und 45 Sekunden.
Die Nordmänner lassen keine Spekulationen zu und zeigen gleich im ersten Track „Rot Fester“, wo die musikalische Reise hinführt. Man zelebriert oldschooligen Death Metal mit starken Thrash-Einflüssen. Dazu bekommt man tiefe Growls, die gut mit dem Klangbild harmonieren, serviert. Mit der Darbietung gewinnt man zwar keinen Preis für Innovation, aber man schafft es zumindest den Zuhörer bei Laune zu halten. Im zweiten Titel „Prisoner Of War“, der vorab ausgekoppelt wurde, macht man es wesentlich besser. Man bleibt zwar der thrashigen Gangart treu, lässt aber mehr melodische Elemente einfließen und agiert abwechslungsreicher als zuvor. Mit dieser Performance kann man definitiv für mehr Aufmerksamkeit bei der Hörerschaft sorgen. Richtig verspielt zeigen sich die Schweden dann in der dritten Nummer „No Place, No Voice“. Mit einem leichten Death `n´ Roll-Flair kommt richtig Stimmung auf und man fragt sich, warum die Jungs nicht gleich zu Beginn dieses Gesicht gezeigt haben. Im Titel-Track „Death Row“ behält man diesen melodische Weg bei und das gebotene Niveau kann gehalten werden. Im letzten Song „Another Storm Brewing“ wird der Zuhörer dann etwas überrascht. Mit einer doomigen, leicht sludgigen Performance und weiblichem Gesang zeigt man eine neue Facette im Spiel und die Schweden beweisen Mut. Auch wenn die Nummer etwas zäh wirkt, bringt sie frischen Wind zum Abschluss und ein anfänglich eher mittelmäßiges Werk nimmt eine mehr als positive Wendung.

Fazit:
ROT FESTER liefern mit ihrer zweiten EP Death Row ein abwechslungsreiches Release ab, das sich durch viele musikalische Einflüsse von Song zu Song steigert. Auch wenn der erste Track nicht wirklich glänzt, beweisen die Schweden, dass viel mehr Potential in ihnen steckt als gedacht. Also einfach mal reinhören!
Punkte:
Autor: Thomas Mais-Schöll
