Band: HOUSE BY THE CEMETARY
Album: Disturbing The Cenotaph
Genre: Death Metal
Label: Pulverised Records
Trackliste:
01. New York Ripper
02. Coffin Colony
03. Island of the Dead
04. Depraved Unspeakable Acts
05. Massive Cadaver Resurrection
06. Undead Apocalypse
07. Phantom Intrusions
08. Burial Disturbance
09. Funeral Butcher

HOUSE BY THE CEMETARY ist ein hochkarätiges Projekt der Musiker Rogga Johansson (Schweden), Ex-Monstrosity-Frontmann Mike Hrubovcak und Blackscape-Drummer Thomas Ohlsson (Schweden). Mit dem vorliegenden Album Disturbing The Cenotaph veröffentlichte das Dreier-Gespann im Dezember 2025 seinen bereits dritten Longplayer. Dieser kam wieder über das in Singapur beheimatete Label Pulverised Records auf den Markt. Der Silberling beinhaltet 9 Tracks und bietet todesmetallische Beschallung für ca. 40 Minuten.
Auf eine Einleitung wird verzichtet und man legt gleich im Opener „New York Ripper“ brachial los. Geboten wird druckvoller und teils rasanter Death Metal mit groovigen Passagen, der dem Zuhörer sofort ein Kopfnicken entlockt. Die Innovation wird zwar beiseite geschoben, aber damit kann man leben, weil man ja weiß, dass Death Metal in Kombination mit Rogga Johansson den Qualitätsanforderungen des Zuhörers entspricht. Mit noch mehr Wumms und mehr Melodie wird dann der zweite Titel „Coffin Colony“ zum Besten gegeben. Auch hier gibt es nichts zu meckern, da sowohl der musikalische Beitrag als auch der Sound ein Hochgefühl bei der Hörerschaft auslöst. Im darauffolgenden „Island Of The Dead“ setzt man dann vermehrt auf groovige Riffs und bringt sofort wieder frischen Wind ins Geschehen. Bis hierhin ein absolut gelungenes Album, aber dann verliert die Scheibe etwas an Elan und kann nicht mehr so mitreißen wie zuvor. Ausgerechnet die Nummer „Undead Apocalypse“, die in die Kategorie Melodic Death/Doom Metal fällt, bringt das Trio wieder zurück auf Schiene. Richtig Schwung kommt dann im Song „Phantom Intrusions“ auf. Hier setzt man wieder auf anfängliche Tugenden und kann den Zuhörer wieder zurück ins Boot holen. Auch der vorletzte Titel „Burial Disturbance“ enttäuscht nicht und könnte durch sein mitreißendes und dezentes Death `n´ Roll-Feeling einen Mosh-Pit anzetteln. Im abschließenden Track „Lunatic Butcher“ kommen nochmals stampfender Takt und melodische Riffs zum Einsatz und schließen dieses Album würdig und mitreißend ab.

Fazit:
HOUSE BY THE CEMETARY liefern mit Disturbing The Cenotaph ein großteils mitreißendes und unterhaltsames Death Metal-Album ab. Man erkennt die Hantschrift von Rogga Johansson in jedem Riff und somit kann er der Scheibe seinen Stempel aufdrücken. Wer also Fan des Schweden ist, wird auch von dieser Platte nicht enttäuscht sein.
Punkte:
Autor: Thomas Mais-Schöll
